"Noch in keiner meiner bislang 221 Pressemitteilungen hatte ich fünf Todesfälle zu vermelden. Heute ist das leider der Fall", schrieb der Pressesprecher des Landratsamtes, Hans Prechtl, am frühen Dienstagabend. Mit oder an Corona verstorben sind drei Männer, die zu Hause gelebt hatten (50, 85 und 86 Jahre alt), sowie ein 81-jähriger Mann und eine 92-jährige Frau, die in verschiedenen Heimen gewohnt hatten. An das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hatte das Gesundheitsamt für Montag 21 Fälle gemeldet. Diese Fälle wird das LGL nachträglich in die Fallstatistik einstellen.
Das Landratsamt wurde nach eigenen Angaben gefragt, wie es sein könne, dass Schüler trotz Ferien noch eine Quarantäne antreten müssen. Die Erklärung ist einfach: Wenn heute ein positiver Test bekannt wird und sich bei der näheren Prüfung dieses Falls herausstellt, dass der Schüler bereits an den Tagen infektiös war, an denen noch Unterricht war, er also damals schon oder kurz danach Symptome gezeigt hat, dann müssen sich gemäß Vorgabe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege auch alle seine Klassenkameraden in Quarantäne begeben. Quarantäne bedeute häusliche Isolierung – und das ist natürlich etwas ganz Anderes als Ferien zu haben.















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