Schwandorf
14.04.2021 - 13:23 Uhr

Über 300 Corona-Fälle in den Gemeinden im Landkreis Schwandorf

Im Zeitraum von 7. bis 13. April sind in den Gemeinden des Landkreises Schwandorf insgesamt 303 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Aus sechs Orten sind keine Ansteckungen verzeichnet.

Ein Schild an einem Garagentor im Landkreis Schwandorf weist auf die Maskenpflicht hin. Symbolbild: Mardanow
Ein Schild an einem Garagentor im Landkreis Schwandorf weist auf die Maskenpflicht hin.

Wie Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes am Mittwoch informierte, hat es in der vergangenen Woche 303 Corona-Fälle gegeben. "In diesem Sieben-Tages-Zeitraum trat Corona in 27 von 33 Gemeinden auf", so Prechtl. Mittlerweile am längsten – nämlich seit vier Wochen – ist die Gemeinde Weiding ohne neuen Fall. Aus Gleiritsch, Stadlern und Winklarn wurden seit zwei Wochen keine Infektionen gemeldet. "Statistisch betrachtet gab es in den sieben Tagen vom 7. bis 13. April eine neue Infektion pro 489 Einwohner", so Prechtl. Dieser Wert errechnet sich durch die Zahl von 148 105 Einwohner im Landkreis geteilt durch die 303 Fälle.

Der Behördensprecher verweist in seiner Meldung darauf, dass es – vor allem bedingt durch die Virusmutationen – zu Verlängerungen in der Meldekette und Abweichungen zu den Tagesmeldungen geben kann. "Es existieren zu jedem Fall noch mehr Meldedaten", gibt Prechtl zu verstehen.

Allgemein gebe das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zu Abweichungen folgenden Hinweis: „Um möglichst aktuell zu sein, ist es notwendig, auch vorläufige, zum Teil noch unvollständige und noch nicht endgültig abgesicherte Informationen nach dem jeweiligen Kenntnisstand zu verwerten. Insbesondere Berichte über aktuelle Krankheits- oder Ausbruchsgeschehen haben meist vorläufigen, laufend veränderlichen Charakter. Deshalb können sich durch spätere Ergänzungen, Korrekturen oder Streichungen noch Veränderungen ergeben. Grundsätzlich werden nur die Fälle dargestellt, die der vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Referenzdefinition entsprechen.“

Oberpfalz25.05.2022
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.