Schwandorf
18.10.2018 - 10:05 Uhr

Ulrike Roidl: "Fronberger Kirwa bleibt das Original"

Die Fronberger Kirwa ist legendär. Sie lebt von Blechmusik ohne Verstärker, feschen Paaren und jeder Menge Tradition. Dieses Jahr feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen mit einer Überraschung am Schwandorfer Marktplatz.

Markus Götz, Hans Jobst, Fabian Borkner, Hermann Götz, Hubertus von Breidbach (stehend von links),, Alfred Braun, Ulrike Roidl sowie Robert und Rosmarie Krempl (sitzend von links) stellten die Festschrift "40 Jahre Kirwaverein Fronberg" vor. Bild: Hirsch
Markus Götz, Hans Jobst, Fabian Borkner, Hermann Götz, Hubertus von Breidbach (stehend von links),, Alfred Braun, Ulrike Roidl sowie Robert und Rosmarie Krempl (sitzend von links) stellten die Festschrift "40 Jahre Kirwaverein Fronberg" vor.

(rhi) Zum 40-jährigen Bestehen hat der Kirwaverein Fronberg in einer Auflage von 500 Stück eine Festschrift herausgebracht, die er am kommenden Kirwa-Wochenende zum Preis von 9,80 Euro verkauft. Die Autoren stellten die Chronik am Mittwoch in der Brauereiwirtschaft vor.

Hermann und Markus Götz haben gemeinsam mit Hans Jobst Texte und Bilder der vergangenen vier Jahrzehnte zusammengetragen und sie zu einer Festschrift verarbeitet. Sie erinnern an die Fronberger Kirwa der 1960er und 1970er Jahre, an die Vereinsgründung 1978, an die Kirwa-Paare und Vorstände, die jährlichen Ausflüge und die regelmäßigen Festtage im Oktober. Rosi Krempl von der gleichnamigen Druckerei "schaute noch einmal drüber" und bereitete die Schrift für den Druck vor.

Vorsitzender Hubertus von Breidbach kann sich auf seine Mitarbeiter verlassen und stellte bei der Buchvorstellung fest: "Ohne die vielen Helfer gäbe es keine 40-Jahrfeier". Vor allem die Jugend sei federführend gewesen bei der Vorbereitung der Festtage. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl ist überzeugt: "Ohne den Verein gäbe es keine Fronberger Kirwa mehr." Auch wenn ringsherum neue Vereine entstünden, "Die Fronberger Kirwa bleibt das Original". Die Kirwa startet am Samstag, 20. Oktober, um 11 Uhr mit einem Frühschoppen am Schwandorfer Marktplatz. Vor dem Cafe Brunner spielen die Kirwamusikanten, es gibt Freibier und eine Brotzeit. Dann macht sich der Festzug auf den Weg. Zwei Kaltblutpferde ziehen den Kirwabaum vom Marktplatz aus in Richtung Fronberg, begleitet von drei Pferdekutschen. Der Einzug zum Dorfplatz erfolgt über die Maximilianstraße.

Am Cafe Lawendels ist diesmal der einzige Zwischenstopp. Der weitere Ablauf ist wie immer. Baumaufstellen, Eröffnungsrede von Hubert Rathey, Tanz um den Baum und abends im Saal der Brauereiwirtschaft. Der Sonntag beginnt traditionell mit einem Gottesdienst. Nachmittags ziehen die Tanzpaare unter dem Beifall der Umstehenden in den Dorfplatz ein und steigen zum zweiten Mal aufs Podium. Ein zünftiger Nachmittag in der Tenne und eine weitere Tanzveranstaltung im Saal der Brauereiwirtschaft folgen. Hoch her geht es noch einmal zum Ausklang am Montag beim "Männerfrühschoppen" und dem anschließenden Kirwaausklang im ASV-Sportheim und im Vereinsheim der Zwölfer-Schützen.

Am 3. November ist dann "Noukirwa" mit Gottesdienst und Kommersabend. Nach der Abendmesse versammeln sich die Teilnehmer zum Totengedenken am Schreierkreuz und ziehen dann über die Maximilianstraße zur Brauereiwirtschaft. Dort beginnt um 19 Uhr die Feier mit der Festrede von Hubert Rathey und Ehrungen langjähriger Mitglieder. Anschließend spielen die Kirwamusikanten noch einmal zum Tanz auf.

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