Schwandorf
10.10.2026 - 14:37 Uhr

Nach Unfällen bei Kreuzung: Bauarbeiten auf Straße bei Irrenlohe in Endphase

Auf der Straße zwischen Schwarzenfeld und Schwandorf kam es im Kreuzungsbereich bei Irrenlohe vermehrt zu Unfällen. Die Bauarbeiten zur Umgestaltung sind bald fertig. Wie lange die Strecke noch gesperrt ist und was noch geplant ist.

Die Kreuzung der SAD 3 mit dem Kapellenweg bei Irrenlohe ist zu einem Unfallschwerpunkt geworden. Daher wurde für das Jahr 2026 ein Umbau geplant. Archivbild: Rudolf Hirsch
Die Kreuzung der SAD 3 mit dem Kapellenweg bei Irrenlohe ist zu einem Unfallschwerpunkt geworden. Daher wurde für das Jahr 2026 ein Umbau geplant.

Die Bauarbeiten zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes an der Kreisstraße SAD 3 bei Irrenlohe schreiten planmäßig voran. Laut einer Pressemitteilung ist die Straße seit Ende Juni zwischen Schwarzenfeld und Schwandorf aufgrund der umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten für den Verkehr gesperrt. Ziel der Maßnahme sei es, den Kreuzungsbereich bei Irrenlohe sicherer zu gestalten und den dort bekannten Unfallschwerpunkt nachhaltig zu entschärfen. Obwohl der Kreuzungsbereich laut Pressemitteilung grundsätzlich übersichtlich sein soll, sei es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Unfällen gekommen, insbesondere beim Linksabbiegen. Bereits umgesetzte Maßnahmen wie ein Stoppschild und die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h konnten die Unfallzahlen nicht ausreichend reduzieren.

Umfassender Umbau geplant

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird der Kreuzungsbereich umfassend umgebaut. Unter anderem werden Linksabbiegespuren in Richtung Irrenlohe und Kapellenweg hergestellt. Zusätzlich entstehen in den einmündenden Straßenästen Fahrbahnteiler, durch die die Wartepflicht an den Einmündungen für die Verkehrsteilnehmer künftig besser erkennbar sein soll. Auch die Entwässerung des Kreuzungsbereichs wird im Zuge der Arbeiten erneuert und an die aktuellen technischen Anforderungen angepasst. Neben dem Umbau des Unfallschwerpunkts wird die Kreisstraße SAD 3 auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern bis Schwarzenfeld grundlegend saniert. Dabei wird der Straßenoberbau verstärkt, die Querneigung der Fahrbahn verbessert und einzelne Kurvenbereiche werden verbreitert.

Letzte Bauphase beginnt

Ab Montag, 12. Oktober, beginnt die letzte vorbereitende Bauphase für die Oberbauverstärkung. Aufgrund der aktuellen Verkehrsbelastung wird der Asphaltaufbau auf rund 1,4 km um insgesamt 16 Zentimeter erhöht. Dadurch sind unter anderem Anpassungen an den Einmündungen und Entwässerungseinrichtungen erforderlich. Im Anschluss wird die Asphalttragschicht in zwei Lagen eingebaut. Gleichzeitig wird die Querneigung der Fahrbahn insbesondere in den Kurvenbereichen und auf der Strecke entsprechend den aktuellen technischen Regelwerken verbessert. Danach können die angrenzenden Zufahrten und Bankette an die neue Fahrbahnhöhe angepasst werden.

Für diese Arbeiten muss die bestehende Vollsperrung der Kreisstraße SAD 3 ab dem 12. Oktober ausgeweitet werden. Die Sperrung beginnt dann bereits an der Einmündung zur Staatsstraße 2151 (Amberger Straße). Das angrenzende Gewerbegebiet kann während dieser Bauphase aufgrund der erforderlichen Arbeiten nur über die Max-Planck-Straße angefahren werden. Der überörtliche Verkehr wird weiterhin über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke geführt. Diese verläuft von Schwarzenfeld in Richtung Schwandorf über die Staatsstraße 2151 bis Freihöls (Gemeinde Fensterbach), die Kreisstraßen SAD 21 und AS 24, die Bundesstraße 85 sowie die Staatsstraße 2397 bis zur Grünwaldkreuzung. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog. Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer, die bestehende Vollsperrung und die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu beachten und für die Fahrt entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Nach den Asphaltierungsarbeiten stehen noch die abschließenden Arbeiten an. Dazu gehören insbesondere die Aufbringung der Fahrbahnmarkierung sowie die Montage der Schutzplanken und der erforderlichen Beschilderung. Sofern die weiteren Arbeiten planmäßig und ohne witterungsbedingte Verzögerungen durchgeführt werden können, soll der rund 1,8 Kilometer lange Streckenabschnitt voraussichtlich am 13. November wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,08 Millionen Euro.

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