Gegen 13.20 Uhr wurde der Polizei in Schwandorf am Samstag von einer besorgten Nachbarin aus der Werthstraße mitgeteilt, dass sie einen älteren Herrn, einen 75-jährigen Rentner, seit vier Tagen nicht mehr gesehen habe. Die Haustüre würde offen stehen. Eine polizeiliche Nachschau bestätigte dies. Außerdem war der Briefkasten überfüllt. In oder an der Wohnung konnten keine Hinweise zum Verbleib des ansatzweise dementen und gehbehinderten Mannes festgestellt werden. Nachdem übliche Aufenthaltsorte erfolglos überprüft und keine Angehörigen bekannt waren, musste davon ausgegangen werden, dass dem Herrn etwas zugestoßen war. Daher wurde von der Polizei eine Suche mit Personenspür- und Flächensuchhunden veranlasst. Dazu wurden insgesamt vier ehrenamtliche Rettungshundestaffeln alarmiert. Kräfte kamen vom THW Sulzbach-Rosenberg, der Feuerwehr Schwarzhofen sowie den Rettungshundestaffeln Bayerischer Jura und Bayerwald. Während der laufenden Suche kam die überraschende Wende - der Fall löste sich in Wohlgefallen auf: Es stellte sich heraus, dass der 75-Jährige vor kurzem ins Seniorenheim nach Bruck gebracht worden war. Ein Unglück konnte damit ausgeschlossen werden.













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