01.08.2018 - 14:37 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Waldkindergarten "ausgebucht"

Alfredo Malikoski hat zuvor noch nie etwas von einem "Waldkindergarten" gehört. Beim Blick über das Gelände stellt der aus Brasilien stammende Geistliche aber fest: "Ich bin auch in einer solchen Umgebung aufgewachsen".

Monsignore Hans Amann und Pfarrer Alfredo Malikoski segneten den Waldkindergarten bei Richt, der zwei Jahre nach der Eröffnung offiziell eingeweiht wurde.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

(rhi) Zusammen mit Monsignore Hans Amann segnete der evangelische Pfarrer den "Schwanenkindergarten" im Wald bei Richt. Zwei Jahre nach der Eröffnung erfolgte die offizielle Einweihung. "Wir wollten zuerst alle Auflagen erfüllt haben", erklärte Josef Schmid den späten Zeitpunkt. Der Leiter der Sparte "Kindertagesstätten" im BRK-Kreisverband erinnerte an "die hohen bürokratischen Hürden und die vielen baurechtlichen Genehmigungen, die es zu meistern und einzuholen gab". Sein Dank galt stellvertretend der Initiative "Kunst & Kulinaria" und dem "Förderverein Schwanenkinder" für die Unterstützung.

"Wir sind ausgebucht", freut sich Josef Schmid über die Resonanz. Vier Erzieherinnen kümmern sich von 7.30 bis 14 Uhr um die Gruppe mit 25 Kindern. Die Einrichtung hat inzwischen auch eine eigene Anschrift: "Grünwaldstraße 53b". Das ist jetzt auch die Hol- und Bring-Adresse. Nicht mehr der Brunner-Hof in Richt. Von dort waren die Kinder früher herübermarschiert zum Gelände. Jetzt geben die Eltern den Nachwuchs direkt am Eingang ab. Der Schatzmeister des BRK-Kreisverbandes, Helmut Hey, und Oberbürgermeister Andreas Feller bewunderten das Durchhaltevermögen der Initiatoren und des Trägers und gratulierten zur Einweihung, die mit einem Sommerfest verbunden war. Hier übernahmen die Gewerbetreibenden von Kunst & Kulinaria die Regie und grillten für die Kinder, die Eltern und die Gäste. Mit 14 Mädchen und Buben hatte der Waldkindergarten "Schwanenkinder" am 1. September 2016 den Betrieb aufgenommen. Der Träger, der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes, investierte 50 000 Euro in die Infrastruktur, von denen zwei Drittel die Stadt Schwandorf übernahm.

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