Eingebettet in den jährlichen Adventstreff der evangelischen Kirchengemeinde wurden der bisherige Kirchenvorstand verabschiedet und das neue Führungsgremium offiziell in sein Amt eingeführt. Ein Nachfolger für die viele Jahre amtierende Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Dorothea Seitz-Dobler, ist noch nicht bestimmt. Das soll in der nächsten Zeit erfolgen.
Auch wenn manche Gesichter die gleichen sind wie im alten Kirchenvorstand, so hat sich trotzdem eine deutliche Veränderung in der Zusammensetzung des Gremiums ergeben. Vor allem dessen Spitze muss neu gebildet werden, da Seitz-Dobler und ihr Stellvertreter Frank Möller nicht mehr zur Wahl angetreten waren, die vor knapp zwei Monaten stattfand.
Mit ehrenden Worten und Geschenken wurden aus dem Dienst der zurückliegenden sechs Jahre auch die Kirchenvorsteher Ruth Bausewein, Dr. Armin Beierlein, Marianne Brand, Kirsten Kisslinger, Brigitte Lang, Uli Weich, Hans Winderl und Gerhard Eilers verabschiedet. Aus diesem Kreis gehören Winderl, Weich, Kisslinger, Lang und Beierlein auch dem neuen Vorstand an, zuzüglich der neu gewählten Mitglieder Gerhard Gohlke, Maria Stöckl, Susanne Kreuzer, Ingeborg Stöhr und Volker Stenzel; dazu kommen die beiden Pfarrer Arne Langbein und Alfredo Malikoski. "Mit Ihrem Einsatz haben Sie unsere Kirche weitergebracht", dankte Langbein den Ausgeschiedenen im Auftrag von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der bayerischen Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel. Die Kirchenvorsteher hätten Projekte begleitet, Gottesdienste mitgestaltet, Finanzen und Bauprojekte entschieden und vieles mehr.
Geehrt wurden bei dem Gottesdienst, den Diakon Jürgen Weich als "Familienkirche" zusammen mit den angehenden Konfirmanden konzipiert hatte, auch Rudolf Konhäuser und Karl-Heinz Salzl. Die beiden Männer kümmern sich mit großem Einsatz als "gute Geister" um hausmeisterliche Belange der Gemeinde.
Danach ging der eigentliche Adventstreff über die Bühne, der jedes Jahr am zweiten Advent stattfindet. In den Räumen des Gemeindezentrums gab es zu essen und zu trinken, hatten der Kirchenbasar und der Eine-Welt-Laden offen. Der Erlös des Basars soll später gespendet werden. Auch das ist seit Jahren ein guter Brauch der Damen des evangelischen Handarbeitskreises.

















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