Rauch an einer Solaranlage neben der Autobahn A 93 bei Lindenlohe (Stadt Schwandorf) hat am Montagvormittag für einen Großeinsatz der Feuerwehren gesorgt. Gegen 11.25 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Aus einem Häuschen neben der Solaranlage, in dem die technische Anlage untergebracht ist, drang dichter Qualm. Die Feuerwehren aus Schwandorf, Krondorf-Richt, Fronberg und Freihöls rückten mit rund 50 Einsatzkräften aus, außerdem Sanitäter und Polizei.
Wie der Schwandorfer Stadtbrandinspektor Klaus Brunner vor Ort informierte, haben die Feuerwehrleute zunächst die Tür zu dem Häuschen gewaltsam geöffnet. Zwei Trupps mit Feuerlöschern gingen unter Atemschutz gegen das Feuer vor und brachten es rasch unter Kontrolle. "Zwei ölgefüllte Kondensatoren sind noch sehr heiß, die müssen wir kühlen", sagte Brunner. Die Ursache für das Feuer ist ungeklärt, von einem technischen Defekt ist auszugehen. Auch die Höhe des Schadens ist noch unklar. Weitere Beschädigungen entstanden nicht. Techniker des Bayernwerks hatten dafür gesorgt, dass der Strom abgeschaltet wird. Auch ein Fachberater des THW war vor Ort.
Mit Wechselrichtern wird die Energie aus Photovoltaikanlagen von Gleich- auf Wechselstrom umgeformt, um in das öffentliche Netz eingespeist zu werden. Die Anlage an der A 93 steht schon etwa ein Jahrzehnt und hat eine Leistung von etwa 1,5 Megawatt peak. Sie ist etwa 4,6 Hektar groß und liegt zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Nord und Schwarzenfeld unmittelbar neben der Autobahn. Der Verkehr auf der A 93 war durch den Qualm nicht beeinträchtigt.



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