(rhi) Denise Ackermann (Schwandorf) ist zuständig für die Kinderfeuerwehren im Landkreis und hat jetzt eine Handreichung zur Betreuung der "Löschzwerge" herausgebracht. Mittlerweile haben sich im Landkreis 18 Gruppen mit 250 Mädchen und Buben im Alter von sechs und bis zwölf Jahren gebildet. Die nächste Gründung steht in Kürze in Fronberg an. Die Kleinen haben sich Fantasie-Namen gegeben. In Bergham und Münchshofen heißen sie "Löschdrachen", in Dachelhofen "Feuerdrachen", in Kreith "Grisutrupp", in Krondorf-Richt "Löschzwerge", in Leonberg und Weihern "Lösch-Kids", in Neukirchen-Balbini "Löschfrösche", in Ponholz "Firedragons" und in Teublitz "Little Firefigthers".
Sie alle treffen sich am 16. September ab 10 Uhr zum "Aktionstag der Kinderfeuerwehren" im Sepp-Simon-Stadion. "Wir wollen den Nachwuchs spielerisch an die Jugendfeuerwehr heranführen", erklärte Kreisbrandrat Robert Heinfling bei der Programmvorstellung. Denise Ackermann und ihr Team werden auf dem Sportplatz eine Spieleparcours mit Gummistiefel-Weitwerfen, Zielspritzen und Erster-Hilfe-Maßnahmen aufbauen. "Die Eltern sollen mitkommen und mitmachen", wünscht sich die Fachbereichsleiterin "Kinderfeuerwehr".
Die Empfehlungen für die Feuerwehrarbeit mit Kindern sind in einer Mappe zusammengefasst. An der Erstellung dieser bayernweit einheitlichen Richtlinien hat Denise Ackremann mitgewirkt. Der Ordner informiert die Betreuer über die rechtlichen Fragen, thematisiert die Sicherheit und gibt Tipps zur Gestaltung von Gruppenstunden, Elternabenden und Ausflügen. Schließlich geht es darum, die Kinder an die Jugendfeuerwehr heranzuführen und sie langfristig bei der Stange zu halten.













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