Die Band "Auf A Wort" hat sich bei ihrer Gründung 2008 zum Ziel gesetzt, die Musik von Steinbäcker, Timischl und Schiffkowitz, kurz STS, möglichst original zu covern. Inzwischen hat die sechsköpfige Gruppe ihr Repertoire um ein „Best of Austropop“ erweitert und Songs der Liedermacher Reinhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Peter Cornelius und Hubert von Goisern mit ins Programm aufgenommen.
Mit diesem breiten Mix der österreichischen Musikszene geht die Band seit Jahren erfolgreich auf Tournee und gastierte am Donnerstag beim fünften Zelt- und Kultur-Festival (ZKF-Festival) in der Oberpfalzhalle in Schwandorf. Im Zelt nebenan trat zur gleichen Zeit die „Folsom Prison Band“ vor 200 Zuhörern mit einer musikalischen Hommage auf den amerikanischen Country-Sänger Johnny Cash auf.
„Wir sind mit dem Besuch bislang zufrieden“, versichert Michael Gradl zur Halbzeit des Zelt- und Kulturfestivals. Der Vertreter des Veranstalters Power Concerts führt den Erfolg der Veranstaltungsreihe auf den „ausgewogenen Programm-Mix, die Unterstützung aus der Wirtschaft und die gute Werbung“ zurück. „Die Leute kommen aus ganz Bayern und sogar darüber hinaus zu uns nach Schwandorf", versichert Michael Gradl. Etwas kritischer sieht Power-Concerts-Geschäftsführer Arthur Theisinger momentan die Szene: „Die Menschen haben nicht mehr so viel Geld und sparen als Erstes an der Kultur.“ Gleichzeitig liefen ihm die Ausgaben für Technik, Personal und Künstler-Gagen davon.
Theisinger rechnet erst in zwei Jahren wieder mit einer Beruhigung und einer Belebung der Kulturszene. Sein Unternehmen habe aber reichlich Erfahrung mit der Überwindung solcher Durstrecken und könne darauf reagieren.



















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