Schwandorf
12.03.2026 - 12:02 Uhr

Zuchtviehauktion in Schwandorf: Hohe Nachfrage nach Kühen in Milch

Der Rinderzuchtverband Oberpfalz verzeichnet bei seiner Auktion in Schwandorf eine starke Nachfrage nach Kühen in Milch. Die Erlöse bei weiblichen Zuchtkälbern steigen ebenfalls deutlich an.

Das ist der beste „Suzuka“-Sohn der Halbgeschwistergruppe. Bild: RZO/Steiner
Das ist der beste „Suzuka“-Sohn der Halbgeschwistergruppe.

Am Mittwoch veranstaltete der Rinderzuchtverband Oberpfalz seine dritte Zuchtviehauktion des Jahres in Schwandorf. Darüber informierte der Verband in einer Pressemitteilung. Vor allem Kühen in Milch seien sehr gefragt gewesen, heißt es. Auch die Erlöse bei den weiblichen Zuchtkälbern hätten stark angezogen.

Auch über die Jungbullen wurde berichtet. Die Körkommission begutachtete demnach vier Jungbullen. Einer der besten reinerbig hornlosen „Hockey“-Söhne, gezüchtet vom Betrieb Götz aus Großalfalterbach, erhielt nach einem Bieterduell den Zuschlag vom Besamungsverein Neustadt an der Aisch. Der bestplatzierte „Suzuka“-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Mosandl aus Ottmaring, wurde zur Bayern-Genetik überstellt. Beide Jungstiere überzeugten durch eine sehr gute Entwicklung und ein gutes Erscheinungsbild. Der teuerte Stieg brachte 10.600 Euro. Aus dem AV-Programm übernahm der BVN auch einen „Vielzugut“-Sohn.

Hohe Milchleistung überzeugt

Die Auktion der weiblichen Großtiere umfasste 35 Jungkühe, 4 Kühe mit mehr als einer Kalbung und 4 Kalbinnen. Die Tiere überzeugten durch hohe Milchleistung und gute funktionale Merkmale. Besonders die Euterqualität der Tiere wird mit einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 33,1 kg als bemerkenswert beschrieben. Die gute Nachfrage führte zu einem flotten Versteigerungsverlauf, wobei die Zuschläge meist um die 3.000 Euro lagen und in der Spitze bis zu 3.800 Euro für eine Roboter-gewohnte „Erasure“-Tochter mit 750 kg Lebendgewicht reichten.

Einige Kaufinteressenten, die auf geringere Preise spekuliert hatten, mussten ohne Tiere abreisen. Der Durchschnittspreis bei den Jungkühen lag bei 3.041 Euro, etwa 500 Euro höher als bei der letzten Auktion. Dies sei auf die hohe Qualität der Jungkühe zurückzuführen. Eine stärkere Beschickung der Auktion mit Tieren dieser Qualität wäre wünschenswert, betont der Zuchtverband.

Zuchtkälber stark nachgefragt

Die Auktion der weiblichen Zuchtkälber umfasste 59 Tiere. Eine sehr gute Nachfrage führte zu einem schnellen Versteigerungsverlauf, und alle angebotenen Tiere fanden rasch einen neuen Besitzer. Die Erlöse bewegten sich konstant um die 800-Euro-Marke. Bemerkenswert war das hohe Durchschnittsgewicht von 103 kg. Gefragt waren Tiere mit altersgerechter Entwicklung und guter Abstammung.

Der nächste Zuchtviehmarkt für Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber findet in Schwandorf am Mittwoch, 8. April, statt.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.