28.05.2018 - 16:31 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Zufrieden nach "Bilderbuch-Fest"

Guter Besuch, schönes Wetter, keine Vorfälle: Ein „Bilderbuch-Volksfest“ ist am Sonntag mit einem „Brillant-Feuerwerk“ zu Ende gegangen. Schon laufen die Vorbereitungen für die Auflage 2019.

Inspektionsleiter Armin Kott, Ordnungsamtsleiter Stefan Schamberger, OB Andreas Feller, Festwirt Gerhard Böckl und Festleiterin Ulrike Sachs (von links) zogen für das Schwandorfer Pfingstvolksfest eine positive Bilanz.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Stadt, Veranstalter und Polizei zogen gestern Nachmittag im Rathaus eine positive Bilanz. „Es war wieder ein rundherum gelungenes Fest“, so das Resümee des Oberbürgermeisters. Dabei wollte Andreas Feller den Umzug zum Auftakt wegen des nahenden Gewitters schon absagen. Doch dann marschierten die 2000 Teilnehmer und vier Musikkapellen doch los und leiteten ein Volksfest ein, das allen Beteiligten in positiver Erinnerung bleiben wird.

„Das war das mit Abstand ruhigste Volksfest, seit ich in Schwandorf bin“, sagte Erster Polizeihauptkommissar Armin Kott im Rückblick. Vier Sachbeschädigungen, eine „körperliche Auseinandersetzung am Weg zum Festplatz“ und vier Alkoholfahrten: das war alles, was die Beamten in den neun Tagen zu bearbeiten hatten.

Auch der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, Stefan Schamberger, stellte fest: „Die Zusammenarbeit von Amt, Polizei, Schaustellern und Festwirt hätte nicht besser sein können“. Keine Beschwerden aus der Nachbarschaft, vernünftiges Parkverhalten der Autofahrer, große Auswahl an Speisen, guter Besuch im Biergarten – die Vorarbeit habe sich gelohnt, so Stefan Schamberger.

„Es hat alles gepasst“, versichert auch Ulrike Sachs. Die Festleiterin, die zum zweiten Mal die Verantwortung für den Vergnügungspark trug, kam nach der Umfrage bei den Kollegen zum Ergebnis: „Es war deutlich besser als im vergangenen Jahr“. Mit dem gleichen Umsatz wie 2017 rechnet Festwirt Gerhard Böckl. Er blickt auf ein ruhiges Volksfest „ohne Rauferei“ zurück, ist mit dem Besuch zufrieden und will sich auch für das Jubiläumsvolksfest 2019 bewerben. Als Höhepunkt nennt Gerhard Böckl den Auftakt, den deutsch-amerikanischen Tag, den Tag der Betriebe und Behörden sowie das Finale mit dem Feuerwerk am Sonntag. Den „Donnerstag“, der seit Jahrzehnten von den „Topsis“ besetzt ist, wollen die Veranstalter „überdenken“. Die Kultband ist heuer 50 geworden und hat damit nicht mehr die Anziehungskraft bei den Jugendlichen wie früher. Da kündigt Ulrike Sachs eine Veränderung an. „Die Überlegungen laufen, sind aber noch nicht spruchreif“, so die Festleiterin. Sie verspricht aber auf jeden Fall eine Überraschung für 2019.

Die gute Resonanz führt Ulrike Sachs auch auf die Werbung zurück. „Wir haben 16000 Flyer mit dem Programm und Gutscheinen verteilt“, so die Festleiterin. Das Volksfest habe Gäste nicht nur aus dem Landkreis, sondern auch aus Tschechien sowie aus der nördlichen und südlichen Oberpfalz angelockt.



Das Volksfest ging am Sonntag mit einem Brillantfeuerwerk zu Ende.

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