13.10.2019 - 11:36 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Zufrieden mit Steuermodell

Die Mitgliederzahl des "Haus- und Grundbesitzervereins Schwandorf und Umgebung" ist auf eine Rekordhöhe von 1112 Personen gewachsen. "Aber auch die Leistungen für die Mitglieder sind spürbar gewachsen", sagt Vorsitzender Christoph Bauer.

Vorsitzender Christoph Bauer (rechts) bedankte sich beim Chefjustiziar von "Haus & Grund Bayern", Manfred Nikui (links), für die langjährige Unterstützung mit einem Geschenk.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Bei der Hauptversammlung in der "Taverne Olympia" verwies er auf jährlich 900 individuelle Fachberatungen in den Geschäftsstellen Schwandorf und Burglengenfeld. Die Sprechstunden übernehmen Vorsitzender Christoph Bauer sowie die Rechtsanwälte Johann Huber und Claudia Greger.

Viermal im Monat können sich Mitglieder auch in der Zweigstelle in Burglengenfeld Rat holen. Hauptthemen sind der Abschluss von Mietverträgen, Wohnungsübergaben, Betriebskostenabrechnungen, Kündigungen sowie Fragen zur Modernisierungen. Der Verein bietet Musterformulare und Infoblätter an. "Sehr gut angenommen wird auch unser Internetauftritt", erklärte Christoph Bauer, der seit 20 Jahren an der Spitze des Vereins steht und in dieser Zeit die Zahl der Mitglieder um 300 steigern konnte.

Gegen eine Gebühr können die Mitglieder die Bonität eines potenziellen Mietinteressenten abfragen. Dies sollte unbedingt tun, wer nicht an zahlungsschwache Mieter geraten möchte, sagte der Vorsitzende.

Rechtsanwalt Manfred Nikui, Chefjustiziar von "Haus & Grund Bayern", betonte, dass die seit August geltende Mietpreisbremse im Regierungsbezirk Oberpfalz nur für die Stadt Regensburg gelte. Der Verbandsjurist begrüßte die Einigung der Koalition und der Länder zur Neuregelung der Grundsteuer. Wie von "Haus & Grund" gefordert, sei nun geplant, den Ländern eine eigene gesetzliche Regelung zur Erhebung und Berechnung der Grundsteuer einzuräumen.

So habe Bayern bereits angekündigt, anders als der Bund, ein wertunabhängiges Modell einführen zu wollen, das nur die Fläche der Grundstücke und der Gebäude berücksichtige, nicht aber deren Wert. Dies sei "die fairste und auch nachvollziehbarste Berechnungsmethode", so Manfred Nikui. Christoph Bauer bedankte sich beim Chefjustiziar, der im Januar in den Ruhestand geht, für die langjährige Unterstützung mit einem Geschenk.

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