Im Krankenhaus sind zwei Frauen aus dem Landkreis Schwandorf gestorben, die in der Corona-Statistik zu führen sind. Die Zahl der Todesfälle steigt folglich auf 102. Die 84-Jährige hatte im Heim gelebt, die 92-Jährige zu Hause.
Mit 20 neuen positiven Fällen erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreisgebiet auf 4115. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 62,89 und laut Robert-Koch-Institut bei 64,2.
In der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld, die Mitte Dezember von einem massiven Ausbruch betroffen war, sind zwei positive Fälle bei den Mitarbeitern aufgetreten. Deshalb wird noch am Donnerstag eine Reihentestung gemacht, kündigte das Landratsamt an. Betroffen ist diesmal nicht das Herzog-Philipp-Haus, in dem vom 12. bis 28. Dezember die Leitung gewechselt hatte, sondern das benachbarte Herzog-Ottheinrich-Haus. Im Elisabethenheim in Schwandorf ist ein weiterer Fall bei den Bewohnern aufgetreten. Im Seniorenheim Am Sand in Wernberg-Köblitz hat aufgrund der vielen Fälle eine zweite Reihentestung stattgefunden. Nach aktuellem Stand sind 28 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv.
Bisher sind bei einigen wenigen Geimpften allergische Hautreaktionen aufgetreten, die die B-A-D-Mediziner – sofern notwendig – umgehend fachmännisch behandelten. Bei anderen Impflingen zeigten sich innerhalb von 24 Stunden nach der Zweitimpfung vorübergehend Symptome eines Infektes wie Mattigkeit, Kopfschmerzen oder Schnupfen. So steht es in einer Zwischenbilanz, die B-A-D – der Betreiber des Landkreis-Impfzentrums in Nabburg – am Donnerstag zog.
In der Pressemitteilung war auch der nochmalige Hinweis enthalten: Die Terminvereinbarung erfolgt online (https://www.landkreisschwandorf.de/Familie-Soziales-Gesundheit/Impfzentrum/) oder telefonisch (09433/ 31895-10). Zudem besteht die Möglichkeit, sich auf einer Seite des Freistaates Bayern als impfwillig anzumelden: www.impfzentren.bayern. Der aktuelle Online-Terminkalender war zeitweise dem starken Ansturm nicht gewachsen. Im Zusammenhang mit dem derzeit nur begrenzt verfügbaren Impfstoff konnten somit nicht alle Impfwilligen einen Termin vereinbaren. B-A-D erwartet trotz der Lieferengpässe regelmäßige Impfstofflieferungen. „Wir sind bemüht, möglichst viel Impfstoff auch der berechtigten Bevölkerung außerhalb von Heimen zur Verfügung zu stellen“, erklärten Hannes Herbst, Facharzt für Allgemein- und Arbeitsmedizin sowie Leiter der B-A-D-Zentren Amberg, Ingolstadt und Regensburg, sowie Dr. Moritz Maenner, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Nabburg.















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