In den ersten beiden Tagen des neuen Jahres gab es im Landkreis Schwandorf 46 neue Corona-Fälle zu verzeichnen. Mit bislang 32 Fällen vom Montag (Stand gegen 16.30 Uhr) erhöhte sich die Gesamtzahl er Infektionen im Landkreisgebiet auf 15 791. Die Inzidenz stieg zwischen Sonntag (173,8) und Montag geringfügug auf 175,1. Die Zahl der Todesfälle wuchs auf 227 an. Verstorben sind zwei Heimbewohnerinnen im Alter von 89 und 90 Jahren. Eine der Damen war geimpft, die andere nicht.
"Einen deutlichen Anstieg verzeichnen wir bei den Omikron-Fällen, von denen wir die Gesamtzahl am 30. Dezember noch mit zehn angegeben hatten", berichtete das Landratsamt. Aktuell seien 26 bestätigte Omikron-Fälle registriert. Diese Zahl ergibt sich aus den bis zum Neujahrstag gemeldeten Fällen. Nach Vorliegen des positiven Testergebnisses dauert es in der Regel zwei bis drei Tage, bis auch die Form der Mutante identifiziert ist. Das Infektionsgeschehen im Landkreis bleibt diffus, also geprägt von vielen Fällen, die zueinander in keinem Zusammenhang stehen. Auch Omikron ist keinesfalls mehr auf Urlaubsrückkehrer beschränkt.
Im Elisabethenheim in Schwandorf findet am Dienstag die nächste Reihentestung statt. Im Alten- und Pflegeheim Oberviechtach wird eine nochmalige Begehung durch eine mobile Einheit des LGL stattfinden.
Laut Landratsamt bleiben aktuell viele Impftermine ungenutzt. Das war für die Behörde auch der Anlass, am Abend des Neujahrstags folgenden Aufruf zur Buchung von Impfterminen in Facebook zu posten: „Noch reichlich Impftermine in unseren beiden Standorten des Impfzentrums am Montag und Dienstag frei“. Der Hintergrund für diese Aktion war es laut Pressemitteilung der Behörde, dass von 1100 Terminen an diesen beiden Tagen an den Standorten Nabburg und Schwandorf noch 950 frei waren. Nur knapp 14 Prozent der verfügbaren Termine waren folglich gebucht.















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