Schwandorf
19.01.2024 - 10:34 Uhr

Zwölf ehrenamtliche Helfer erhalten Ehrenzeichen des Landkreises Schwandorf

Der Landkreis Schwandorf verleiht regelmäßig verdienten Helfern im Rettungsdienst das Ehrenzeichen. An der Reihe waren beim Ehrenabend in Schwandorf Aktive des Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfallhilfe.

Landrat Thomas Ebeling (links) überreicht zwölf ehrenamtlichen Helfern im Rettungswesen das Ehrenzeichen des Landkreises. Mit im Bild die Ehrengäste, die die Laudatio halten. Bild: Hirsch
Landrat Thomas Ebeling (links) überreicht zwölf ehrenamtlichen Helfern im Rettungswesen das Ehrenzeichen des Landkreises. Mit im Bild die Ehrengäste, die die Laudatio halten.

"Ihre Leistung ist aller Ehren wert", sagte Landrat Thomas Ebeling, als er den Helfern am Mittwoch im Sitzungssaal des Landratsamtes das Ehrenzeichen mit Urkunde aushändigte und ihnen das Landkreisbuch überreichte. Die Anerkennung verstand er als "Dankeschön für den Dienst an der Allgemeinheit das ganze Jahr über".

Die Leiterin des Jugendrotkreuzes im Landkreis Schwandorf, Katrin Hofmann, würdigte die Verdienste des "Urgesteins" Konrad Betz aus Weiding, der sich seit 45 Jahren in der Nachwuchsarbeit sowie in der Bereitschaft und der Bergwacht engagiere und immer da sei, "wenn man ihn braucht".

Der Kreisvorsitzende der Wasserwacht, Wolfgang Dantl, hielt die Laudatio für die Helfer des BRK-Kreisverbandes. Helmut Kick (Wernberg-Köblitz) schloss sich 1997 der Bereitschaft in Nabburg an, arbeitete zunächst im Ehren-, später dann im Hauptamt und ist heute stellvertretender Leiter der Rettungswache in Nabburg.

Elvira und Werner Summer sind für Wolfgang Dantl "die Gesichter der Bereitschaft Burglengenfeld". Vor allem ihr Engagement beim Blutspendedienst und bei den Altkleidersammlungen über vier Jahrzehnte hinweg sei über die Landkreisgrenzen hinaus geschätzt. Roland Bodner (Maxhütte-Haidhof) bringt sich ebenfalls seit 40 Jahren "in das Tagesgeschäft des Roten Kreuzes" ein und ist vor allem dort gefragt, "wo handwerkliche Unterstützung gewünscht wird".

Eng mit der Bereitschaft Burglengenfeld ist der Name Klaus Härtl verbunden. Seit 40 Jahren ist er ehrenamtlich im Bayerischen Roten Kreuz tätig und kümmert sich verstärkt um den Fuhrpark. Herbert Zweck (Nabburg) hatte in seiner 40-jährigen Tätigkeit durchgehend Leitungsämter inne, bringt sich als Helfer vor Ort ein und erwarb sich Verdienste als Bindeglied zwischen den Bereitschaften Nabburg und Pfreimd.

Seit 50 Jahren engagiert sich Werner Hannewald beim BRK-Ortsverband Nabburg als Fachdienst-, Wach- und Einsatzleiter und arbeitet aktuell als Leiter der Rettungswache Neunburg vorm Wald. Peter Grötsch (Schwarzenfeld) erwarb sich in den 25 Jahren seiner Zugehörigkeit zur BRK-Bereitschaft Nabburg Verdienste als technischer Leiter, Vorstandsmitglied, Rettungstaucher, Bootsführer und Schwimmausbilder.

Anita Ries (Schwarzenfeld) gilt als "Mutter der Kompanie und emotionaler Mittelpunkt der Wasserwachts-Ortsgruppe Schwarzenfeld", so Dantl. Zu ihren vielen Auszeichnungen kam nun das Ehrenzeichen des Landkreises für 40 Jahren ehrenamtliche Tätigkeit dazu.

Regionalvorstand Martin Steinkirchner würdigte zwei Mitarbeiterinnen der Johanniter-Unfallhilfe. Simone Kramer und Bianca Schottenheim engagieren sich seit 25 Jahren in der Jugendarbeit, im Katastrophenschutz, im Rettungswesen, bei Auslandseinsätzen und in der Krisenintervention. Die zur Ehrung anstehenden Helfer des Technischen Hilfswerkes hatten sich entschuldigt.

MdL Martin Scharf zog "den Hut" vor den Leistungen der ehrenamtlichen Helfer. BRK-Kreisgeschäftsführer Otto-Josef Langenhan sieht das ehrenamtliche Engagement gerade in diesen unsicheren Zeiten notwendiger denn je. Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner lobte die "gute Zusammenarbeit" der Rettungsdienste im Landkreis.

 
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