Schwanhof/Luhe-Wildenau
01.03.2020 - 12:27 Uhr

IMG baut zwei weitere Produktionshallen

Die Industriemechanik Gehäusebau GmbH (IMG) bekennt sich mit einer enormen baulichen Erweiterung zum Standort Schwanhof. Am Freitag gab es den Spatenstich für zwei weitere Produktionshallen

Wolfgang Schraml und Markus Prölß von IMG beim Spatenstich für zwei Produktionshallen mit Sebastian Hartl, Stephan Oetzinger, Andreas Meier und Rudolf Götz (von rechts). Bild: fz
Wolfgang Schraml und Markus Prölß von IMG beim Spatenstich für zwei Produktionshallen mit Sebastian Hartl, Stephan Oetzinger, Andreas Meier und Rudolf Götz (von rechts).

IMG siedelte sich 1986 in Schwanhof beim Golfplatz an. Gründer und Firmenchef war Hermann Prölß. Heute ist die Firma in vielen Bereichen im Gehäusebau, von der Medizin bis Autoindustrie, mit einem Jahresumsatz von zwölf Millionen Euro sowie einem Stand von 130 Mitarbeitern gut aufgestellt. IMG produziert für Deutschland, Europa und auch darüber hinaus in Hallen mit einer Fläche von 8000 Quadratmetern. Nun gab es mit dem obligatorischen Spatenstich den Startschuss für zwei weitere Produktionshallen.

Die beiden Geschäftsführer, Wolfgang Schraml und Markus Prölß, hatten dazu Landrat Andreas Meier, Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger, den Chef der ausführenden Firma GöSta-Hallenbau in Kohlberg, Rudolf Götz, und CSU-Bürgermeisterkandidat Sebastian Hartl eingeladen. Schraml führte aus, dass die zwei Produktionshallen eine Größe von 30 mal 30 Metern sowie von 15 mal 18 Metern mit gesamt 2400 Quadratmetern haben werden.

Nach deren Inbetriebnahme könne man den Fertigungsfluss optimieren. Bleibe die Auftragslage weiterhin gut, könne dies auch weitere Arbeitsplätze bedeuten. Die IMG-Geschäftsführer betonten die Notwendigkeit der Grenzlandförderung, sonst habe man einen Standortnachteil gegenüber Betrieben in Tschechien. Landtagsabgeordneter Oetzinger freute sich über das Bekenntnis zum Standort nördlichen Oberpfalz. Es sei schon eine klare Aussage, wenn die Firma weiter in Luhe-Wildenau die Zukunft des Betriebes sehe. Man müsse alles daran setzen, um hier die Fördermittel zu sichern, damit kein Gefälle zum Nachbarn Tschechien entstehe. Dass die Wertschöpfung durch den Bauauftrag an die Kohlberger Firma in der Region bleibe, sei ein weiterer positiver Aspekt.

Landrat Andreas Meier führte an, dass sich bezüglich Förderungen die Landkreise entlang der Grenze zusammengeschlossen hätten. Der Landkreischef sprach weiter die gute Bechäftigungsquote im Landkreis an, der mit einem vielfältigen Mittelstand gut aufgestellt sei. Meier nannte es auch wichtig, dass die Einstellung der Gemeinde zum Betrieb gut sei. Marktrat Hartl sprach die Freistellung von Mitarbeitern für die Feuerwehreinsätze an, die bei der IMG gegeben sei.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.