Schwarzach bei Stadlern
03.08.2018 - 11:22 Uhr

Westböhmische Kirche als Ziel

Der Eiserne Vorhang trennt einst auch die Gläubigen. Seit 28 Jahren aber ist der Weg frei zu einer Wallfahrtskirche, die über die deutsch-tschechische Grenze führt.

Bei Tagesanbruch machten sich die Pilger über die Grenze auf den Weg nach Horšovský Týn. mmj
Bei Tagesanbruch machten sich die Pilger über die Grenze auf den Weg nach Horšovský Týn.

(mmj) Im Jahr 1990 zogen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Wallfahrer von Schwarzach aus über die Landesgrenze nach Horsovský Týn (Bischofteinitz). Seit dieser Zeit ist es für viele Pilger selbstverständlich, sich anlässlich des Namenstags der heiligen Anna zu der dort ihr geweihten Kirche auf dem Weg zu machen. Mitglieder des "Heimatverein St. Anna Waier-Schwarzach" empfingen am vergangenen Samstag die Teilnehmer, unter ihnen Pfarrer Wolfgang Dietz, bei der Anna-Kapelle in Schwarzach mit vorbereiteten Kaffee und Imbiss. Organisator Willibald Nesner begrüßte die Wallfahrer, unter ihnen Michael Koller, die auf der rund 28 Kilometer langen Wegstrecke von Angehörigen des BRK und Pilgerführer Günther Borutta begleitet wurden. Begleitfahrzeuge stellten die Spielvereinigung Schönseer Land und die Rotkreuzgemeinschaft Schönsee.

Den Gottesdienst, den in der westböhmischen Kirche die Bläsergruppe aus Weiding musikalisch begleitete, zelebrierte der Schönseer Geistliche Pfarrer Wolfgang Dietz mit seinem Amtsbruder aus Horsovský Týn. Schon jetzt wird darauf hingewiesen, dass im kommenden Jahr diese Fußwallfahrt zum 30.Mal stattfindet.

 
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