Auf seiner kleinen „Sommer.Lieder.Glück – Tour“ kam Hubert Treml dieses Mal zusammen mit dem Pawalaatschn-Geiger Sepp Zauner (Geige und Flöte) und Klaus Kuran (Cajon und Percussion). Nach seinen Worten versucht Treml jedes Jahr „neue, lauschige Locations“ ausfindig zu machen. Eingerahmt von großen Laubbäumen, dem künstlerisch gestalteten Bretterzaun und dem ehemaligen Stallgebäude mit Scheune eignet sich der Müllner-Hof hervorragend für solche lauschige Sommerkonzerte.
Und Treml verstand es, sein Publikum mit seinen sommerlichen Ohrwürmern in Oberpfälzisch mitzureißen – mal mit Witz und mal mit Tiefgang. Er bringt Lieder mit Regionalbezug, originelle Liebeslieder und auch viele, die mit der heimischem Kulinarik zu tun haben. So geht es gleich los mit „I bin vo der Wei`n - zwischa Föichtnbühl und Hammawech“ und „Ei, ei, ei – mir foahrn ei in die Tschechei …“ Und er steht auf die „Pfannakouchnsuppm“. Passend zum Sommer kommt: „I mou maan, maan, maan – i mou dou, wos a Mo mou dou“ und „O Italia“, wobei Zauner zur Begleitung auf der Geige mit Tremolo "Mandoline" spielt. Die Lieder werden immer wieder angereichert mit schönen Geigen- oder Flötensolos und durch Tremls gelegentliches Mundharmonikaspiel.
Es folgen viele Ohrwürmer zum Mitmachen, wie „Kirwakouchn“ oder „Houd se guat g`haltn“, „Semmlknedl mit Schwammerlsoss“ und „Selbagmachte Erdbeermamalaad“. Dann singt er wieder gefühlvolle Liebeslieder wie „Zoigl Moidl – ner a Noicherl vo deim Herz is für mi übrigbliem“.
Bei tosendem Applaus kommen die Musiker natürlich um Zugaben nicht herum. Und alle singen noch einmal begeistert mit. Mit Gefühl klingt mit „Engl aaf da Stöing“ der gelungene Abend aus. Beim Heimgang denken sich viele Besucher: „Mei hom mia an schöina Dialekt!“














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