Es gab Tränen und Applaus in der Kirche. Vor allem, als Pfarrer Hofmann darum bat, dass die Gläubigen auch seinen Nachfolger, Pfarrer Konrad Amschl, unterstützen sollten, wurde die Stimme brüchig. Spontaner stehender Applaus in der voll besetzten Kirche war die Folge.
Nach dem Abschiedsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael dankte Monika Wild im Namen der Pfarrei dem scheidenden Pfarrer mit einem herzlichen "Vergelt's Gott“ für seinen sechsjährigen Einsatz in Schwarzenbach. In Reimform würdigte sie den Geistlichen, der versucht habe, es jedem recht zu machen. Sie lobte ihn für seine „sinnvollen Predigten, die auch nicht zu lang waren“.
Besonders stellte sie heraus, dass Johann Hofmann vor allem bei den Senioren beliebt war. „Wir werden Sie mal besuchen und schauen, ob es in Hirschau wirklich so schön ist“, kündigte Monika Wild an. Schon da hatte der Seelsorger eine kleine Träne im Augenwinkel: "Lasst mir a bisserl Zeit, dann kummts amal. Mal schaun, was ma am Monte Kaolino alles machen kann.“
Für die Stadt Bärnau sprach Bürgermeister Alfred Stier Dankesworte. Er würdigte den maximalen Einsatz von Pfarrer Hofmann in der Pfarreiengemeinschaft Bärnau-Hohenthan-Schwarzenbach und dankte ihm auch für sein Engagement bei den vielen Vereinsfesten. „Wir werden Sie vermissen“, sagte der Bürgermeister und sprach die Hoffnung aus, dass Hofmann auch an seiner neuen Wirkungsstätte viele Freunde kennenlernt. Lob hatte Stier auch für Pfarrhaushälterin Marianne Vogl. Er dankte ihr für die zahlreichen Gespräche und den Einsatz der beiden in allen drei Pfarreien. „Ihr bleibt in Schwarzenbach fest verwurzelt. Kummt's wieder“, sagte Stier abschließend und überreichte Geschenke für den täglichen Gebrauch. Mit Rosen bedankten sich alle Ministranten der Pfarrei beim scheidenden Pfarrer, bei dem dann doch die eine oder andere Träne floss.















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