Beim Faschingskonzert des Chors „KuhlVoices“ am Sonntagnachmittag herrschte in Schwarzenbach großer Andrang. Die St.-Antonios-Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, einige Zuhörer mussten sogar stehen. Doch die knapp 300 Anwesenden wurden nicht enttäuscht. Der Chor bot unter der Leitung von Elvira Kuhl ein abwechslungsreiches Gesangsprogramm. Die 13 Mitglieder des Chors trugen die Stücke mitreißend vor.
Das Programm reichte von anspruchsvollen Arrangements wie „Yesterday“ über „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“ bis hin zu Volksmusik-Klassikern. Ob als Schlumpf, Hexe oder Teufelchen: Passend zur „Fünften Jahreszeit“ überzeugte das aus dem Kinderchor „Weidener Notenstrolche“ entstandene Ensemble nicht nur stimmlich, sondern auch mit seinen Kostümen. Begleitet wurden die Sängerinnen vom Organisten Horst Plößner, der nicht nur am E-Piano spielte, sondern auch virtuos Solo-Stücke auf der Kirchenorgel darbot, darunter die Titelmelodie von „Miss Marple“ und den „Tanz der Zuckerfee“ aus Tschaikowskys „Nussknacker“.
Gastgeber Edmund Prechtl, Pfarrer von St. Antonios, gab als Schlusswort noch den guten Rat, ähnlich wie die „KuhlVoices“ bei ihrer Aufführung immer mit einem Augenzwinkern durchs Leben zu gehen.
Nach über einer Stunde stimmte der Chor als letzten Titel „Dancing in the Moonlight“ an. Als Zugabe gaben die „KuhlVoices“ daraufhin noch einmal „Bohemian Rhapsody“ zum Besten. Das gut gelaunte Publikum zeigte sich von dem kurzweiligen Konzert begeistert und belohnte zum Abschluss die Sängerinnen und den Organisten mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen. Eine Zuhörerin fasste das Konzert der „KuhlVoices“ passend zusammen: „Schee wars!“
Die Begeisterung zeigte sich nach dem Konzert auch an den gut gefüllten Spendenkörben am Ausgang. Insgesamt sammelten die Veranstalter 2630 Euro ein. Der größte Teil der Summe kommt der „Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung Waldnaab“ zugute.
















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