02.12.2019 - 13:13 Uhr
Schwarzenbach bei PressathOberpfalz

„Für unser Heimatdorf kämpfen und rackern“

„Nur miteinander sind wir stark und können für unser Dorf viel bewegen“, erklärt Bürgermeister Thorsten Hallmann. Für seine Schwarzenbacher SPD geht Hallmann bei den Kommunalwahlen erneut ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus.

Die Gemeinderatskandidaten um Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzende Anja Kirschsieper sowie Bürgermeister und Ortsvereinsvorsitzenden Thorsten Hallmann (sitzend Dritte und Vierter von links) gehen in Schwarzenbach für die SPD ins Rennen.
von Autor HALProfil

Thorsten Hallmann wertete das gute Ergebnis und die einstimmige Nominierung als großen Vertrauensbeweis und Auszeichnung für die geleistete Arbeit. „Es mach Spaß für unser Heimatdorf zu kämpfen und zu rackern“, freute sich der 43-jährige Verwaltungsbeamte, der seit 2014 an der Spitze der Gemeinde steht.

SPD-Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Anja Kirschsieper moderierte routiniert die gut besuchte Versammlung. Im Ergebnis konnte eine Gemeinderatsliste präsentiert werden, auf der mit fünf Frauen auch das weibliche Geschlecht repräsentiert ist. Neben den bewährten und erfahrenen Kräften ist es für einige Bewerber die erste Kandidatur für den Gemeinderat. Jüngster Bewerber ist Lukas Przetak mit 21 Jahren. Ältester Kandidat ist Gemeinderat Richard Landgraf mit 56 Jahren. „Bei unserer Liste haben wir alle Ortsteile und alle Altersschichten berücksichtigt“, freute sich Anja Kirschsieper. „Wir haben noch viel vor, deshalb brauche ich eine starkes Team“, betonte Bürgermeister Thorsten Hallmann, der sich über die 15 Männer und Frauen freute, die sich bereit erklärt haben, für den Gemeinderat zu kandidieren. Auf den ersten beiden Plätzen steht mit Hallmann und Kirschsieper die neue Doppelspitze der Schwarzenbacher SPD. Bis zu Platz zehn ist die Liste abwechselnd mit einem Mann und einer Frau besetzt.

Einen Rückblick auf die zentralen Projekte in der Gemeinde lieferte Bürgermeister Hallmann. Mit der abgeschlossenen Sanierung der Hauptstraße, dem Dorfladen und der Sanierung des ehemaligen Pfarrhofs zum Bürger- und Kulturhaus konnte man im Gemeinderat viel bewegen. „Endlich kann man in Schwarzenbach im neuen Bürger- und Kulturhaus standesamtlich heiraten. Damit geht ein Traum in Erfüllung“, freute sich das Gemeindeoberhaupt. Der Radl-Point, der Friedhofs-Parkplatz und der Fußweg an der NEW 5 zum Fußgängerübergang an der Bahnlinie waren weitere Meilensteine. Aber auch im Straßenbau konnte man neben der Hauptstraße im Amselweg und im Holzschneider bei Pechhof Akzente setzen.

Erstmalig wurde ein Seniorenbeauftragter bestimmt, der sich sehr engagiert für die Belange der Älteren einsetzt. Auch im sozialen Bereich habe man durch den Ausbau der Mittagsbetreuung mit Verpflegung, der Fertigstellung der Kinderkrippe und den stetigen Investitionen in die Grundschule gut gearbeitet. Für den Brandschutz der Gemeinde wurde ein neues Feuerwehrauto bestellt, dass im Mai geliefert wird. Der Fuhrpark des Bauhofs wurde mit einem neuen Unimog und Pritschenwagen erneuert. Mit dem Sieg beim Heimatdorf-Wettbewerb des Freistaates Bayern wurde die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre und das gute Miteinander in der Kommune belohnt. Hallmann betonte dabei auch die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit im Gemeinderat mit den anderen beiden Fraktionen.

„An Herausforderungen für die nächsten Jahre fehlt es nicht“, betonte Hallmann. Die Kreuzung beim Bahnhof müsse man dringend umbauen. Hierfür gebe es auch schon konkrete Planungen für mehr Verkehrssicherheit. Auch das Bahnhofsgelände will der Bürgermeister erwerben. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll eine Folgenutzung untersucht werden. Gleiches werde man beim Areal am Gemeindezentrum in Angriff nehmen. Hier soll eine „Mehr-Generationen-Anlage“ geschaffen werden. Nachdenken müsse man auch über eine Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Im Ortsteil Siedlung stehe eine Neugestaltung des Spielplatzes und des Bushäuschens an. „Diesen Ortsteil und die Ortschaft Pechhof müssen wir weiter aufwerten“, forderte Hallmann. Auch die nachhaltige Ortsentwicklung, mit der Ausweisung von Bauland ist auf der Agenda für die nächsten sechs Jahre. Bei den Kommunalfinanzen habe man den Konsolidierungskurs trotz großer Investitionen fortgesetzt. Stelle man Rücklagen und Schulden gegenüber, bleibe inzwischen sogar ein Überschuss. Einen Fokus werde man aber auch weiter auf die Sanierung von Straßen legen müssen.

Für den SPD-Kreisverband gratulierte Kreisrat Fritz Betzl und erklärte, dass die Kreis-SPD habe mit Bürgermeister Peter Lehr aus Eschenbach einen sehr gute Bewerber für das Amt des Landrats und eine attraktive Kreistagsliste habe. Auch Schwarzenbach ist mit Hallmann vertreten.

„Nur mit der notwendigen Strategie und den Visionen kann sich Schwarzenbach weiter behaupten. Hierfür ist Thorsten Hallmann der richtige Bürgermeister für uns“, freute sich Kirschsieper unter dem Beifall der Versammlung. Die SPD-Chefin betonte zum Schluss der Versammlung, dass die Schwarzenbacher SPD einen sachlichen und fairen Wahlkampf führen werde. Als nächsten Termin des SPD-Ortsvereins kündigte sie die Vorstellung des neuen Gemeindekalenders an. Am 11. Januar folgt die kostenlose Christbaumabholung. Zur Nachtwanderung mit Helferfest hat man am 17. Januar zum Schreiner Schorsch nach Pfaffenreuth eingeladen.

Die Gemeinderatsbewerber der SPD im Überblick
:

1.Thorsten Hallmann, 43 Jahre, 1. Bürgermeister, Verwaltungsbeamter; 2. Anja Kirschsieper, 41 Jahre Gemeinderätin, Förderlehrerin; 3. Bernd Przetak, 47 Jahre, Gemeinderat, Klärwärter, Feuerwehrkommandant; 4. Corinna Bauernfeind, 28 Jahre, Reiseverkehrskauffrau; 5. Richard Landgraf, 57 Jahre, Gemeinderat, Angestellter; 6. Gabriele Nomayo, 49 Jahre, parteilos, Praxismanagment; 7. Martin Weber, 48 Jahre, Gemeinderat, Konstrukteur; 8. Sandra Herrmann, 37 Jahre, parteilos, Verwaltungsangestellte; 9. Felix Bauernfeind, Gemeinderat, 25 Jahre, Betriebsleiter, Hotelbetriebswirt; 10. Ramona Arnold, parteilos, 39 Jahre, Servicecenter-Mitarbeiterin;11. Daniel Walberer, 40 Jahre, Bauleiter; 12. Lukas Przetak, 21 Jahre, Elektriker; 13. Michael Bergler, 50 Jahre, Angestellter; 14. Stefan Schöneich, Werkzeugmacher, 56 Jahre; 15. Markus Ambrosch, 30 Jahre, parteilos, Werkzeugmechaniker. Ersatzbewerber sind Werner Dorner und Martina Vernooy.

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