Schwarzenbach bei Pressath
05.04.2019 - 16:30 Uhr

Wildschweine bereiten Sorgen

Da in den vergangenen Jahren kaum Flurschäden vorhanden gewesen seien, hätten die Wildschweine "ganze Arbeit" geleistet, erklärte Vorsitzender Josef Walberer in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossen. Es gibt mehrere Lösungsansätze.

Die Wildschweinschäden in der Jagdgenossenschaft bereiten große Sorgen, betonte der Vorsitzende. Nachdem in den zurückliegenden Jahren kaum Flurschäden vorhanden gewesen seien, hätten die Schwarzkittel "ganze Arbeit" leisten können. Er appellierte an die Jagdgenossen, weiterhin mit den Jagdpächtern zusammenzuarbeiten. Insbesondere in den Haidenaabauen hätten die Sauen die Wiesen bei der Futtersuche umgeackert.

Der Pächter dieser Wiesen, Reinhold Kirschner aus Gmünd, informierte dass die Jagdgenossenschaft Gmünd angedacht habe, ein Wieseneinebnungsgerät anzuschaffen. Er hoffe, dass sich die angrenzenden Jagdgenossenschaften finanziell beteiligen. Ein Vorteil läge darin, dass bei Bedarf jeder auf das Gerät zurückgreifen und die beschädigten Flächen mit Hilfe der Jagdpächter wieder herrichten könne. Die Genossenschaften wollen noch entscheiden, ob und inwiefern sie sich beteiligen. Jagdpächter Michael Greim schlug hingegen eine Treibjagd mit dem angrenzenden Staatsforst vor.

Bei den Neuwahlen wurde der alte Vorstand wiedergewählt und um Beisitzer Johann Rupprecht erweitert. Walberer wies darauf hin, dass im kommenden Jahr die Jagd neu vergeben werde. Er wünsche sich, dass sich weiter einheimische Jäger darum bewerben. Die Jagdpächter Andreas Sper und Greim haben den Abschussplan erneut erfüllt.

 
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