20.07.2018 - 10:23 Uhr
Schwarzenbach bei PressathOberpfalz

Zweijährige auf der Vespa

Ein Hauch von Italien liegt über Schwarzenbach. Das erste Vespatreffen des relativ jungen Clubs "Gruppo Vespa Rio Nero" ist ein voller Erfolg.

Wespen-(Vespa-)schwarm in Schwarzenbach
von Autor gagProfil

(gag) Rund 150 Fahrzeuge, darunter drei Ape-Roller samt Sonderausstattung, bevölkerten den Platz hinter der Kirche. Essens- und Getränkestände, selbst gestaltete Stehtische und Biertischgarnituren samt Zeltüberdachung waren aufgestellt. Einen querstehender Lastwagen diente der Band "Bag Rats" aus Auerbach als Bühne für ihren tollen Sound mit Rock, Blues und Country von AC/DC über die Rolling Stones bis Led Zeppelin. Das verführerische Kuchenbuffet hatten die weiblichen Clubmitglieder selbst gebacken.

Bis aus Bayreuth, Waldershof und Regensburg waren die Vespafans angereist. Die größte Gruppe mit 15 Zweirädern war der Vespa Club Bayreuth, der als der größte Vespaclub Deutschlands mit insgesamt 1000 Fahrzeugen gilt. Mit Abordnungen kam der Mofaclub Matschhoden Parkstein, die Vespafreunde aus Burglengenfeld und auch die "gmiatlichen Vespa Spezln" aus Regensburg. Die Gäste streiften durch die geparkten Zweirad-Raritäten, seufzten manchmal erinnerungsselig oder diskutierten eifrig mit den Besitzern. Lustig anzusehen war eine rote Vespa mit Beiwagen, in dem ein zottiger schwarz-weißer Hund saß. Die jüngste Fahrerin war gerade einmal zwei Jahre alt - und ihre Minivespa sogar elektrisch motorisiert. Opa machte es möglich.

Organisator Michl Thumfart sprach begeistert von "Wahnsinn". Er freute sich über das perfekte Event, dem Stadtpfarrer Edmund Prechtl den Segen Gottes mitgegeben hatte. Ein Höhepunkt war die etwa 30 Kilometer lange Rundfahrt über Hammerles, Parkstein und Eichelberg. "Born to be wild", den ultimativen Biker-Song, stimmten die "Bag Rats" zum Start an. Mit Hits querbeet durch die Rock-Ära unterhielten sie die auf dem Dorfplatz gebliebenen Gäste, die sich inzwischen Braten aus dem Backofen, Steaks oder Bratwürste schmecken ließen. Die gesamten Lebensmittel hatten die Schwarzenbacher Vespaclubberer aus dem vor kurzem neu eröffneten Dorfladen bezogen. Ein toller Akt von dörflichem Zusammenhalt. Zu Kaffee und Kuchen kamen dann auch die Rundfahrer wieder zurück.

Damit es keiner vergissst: Um 17 Uhr war WM-Endspiel

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