Schwarzenfeld
07.08.2022 - 08:33 Uhr

Aquaplaning: Ein Leichtverletzter bei Unfall auf der A 93

Es war der eigentlich heiß ersehnte Regen, der am Samstagmorgen auf der A 93 zwischen den Anschlussstellen Schwandorf Nord und Schwarzenfeld einem Fahrer zum Verhängnis wurde. Aquaplaning brachte ihn ins Schleudern.

Die Unfallstelle war klar erkennbar. Trotzdem rasten mehrere Autofahrer am Fahrzeug und den Einsatzkräften der Polizei vorbei. Symbolbild: Daniel Karmann/dpa
Die Unfallstelle war klar erkennbar. Trotzdem rasten mehrere Autofahrer am Fahrzeug und den Einsatzkräften der Polizei vorbei.

Ein 43-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Cham geriet mit seinem Pkw am frühen Samstagmorgen gegen 4.25 Uhr auf der A 93 Richtung Hof, zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Nord und Schwarzenfeld, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Regen ins Schleudern und prallte gegen die rechte Schutzplanke.

Durch die hohe Wucht des Aufpralls wurde das rechte Vorderrad seines Pkw abgerissen und blieb am Seitenstreifen liegen. Das Unfallfahrzeug kam unbeleuchtet quer zur Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.

"Laut Unfallverursacher verhielten sich viele nachfolgende Autofahrer vorbildlich, hielten an und boten ihm ihre Hilfe an", teilt die Autobahnpolizeistation Schwandorf mit. "Ein Lkw-Fahrer stellte sein Fahrzeug am Seitenstreifen ab und sicherte das unbeleuchtete Unfallfahrzeug ab". Der 43-jährige Verursacher verletzte sich bei dem Unfall leicht. An seinem Fahrzeug entstand Schaden in Höhe von 15 000 Euro. Die Feuerwehren aus Schwandorf und Wackersdorf wurden zur Unterstützung alarmiert und übernahmen die Verkehrssicherung sowie Reinigung der verschmutzten Fahrstreifen.

"Zu bemängeln war leider das Verhalten einiger Autofahrer, die noch vor Eintreffen der Feuerwehrfahrzeuge trotz Erkennbarkeit einer Unfallstelle ihre Geschwindigkeit nicht verringerten und an dem Unfall-Fahrzeug sowie den Einsatzkräften der Polizei regelrecht vorbeirasten", so die APS Schwandorf. Die Polizei appelliert eindringlich daran, beim Heranfahren an eine Unfallstelle die Geschwindigkeit zu verringern, da sich Personen oder Fahrzeugteile auf der Fahrbahn befinden könnten und auch den nachfolgenden Verkehr durch das Einschalten der Warnblinkanlage zu warnen.

 
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