Bei den Freiwilligen Feuerwehren zählt die Tätigkeit als Atemschutzgeräteträger mit zu den gefährlichsten und herausforderndsten Aufgaben. Auch wenn die Anzahl an Brandeinsätze laut einer Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion Landkreis Schwandorf aktuell rückläufig ist, so ist es genau aus diesem Grund notwendig, das in der Theorie das erlernte Wissen auch praxisnah üben zu können und regelmäßig zu trainieren.
So wurden im Verlauf der vergangenen Woche insgesamt 64 Atemschutzgeräteträger aus den Feuerwehren Sonnenried, Schmidgaden, Guteneck, Diendorf, Schwarzenfeld, Wernberg, Werkfeuerwehr Flachglas, Oberköblitz, Fischbach, Nittenau, Steinberg am See, Wackersdorf, Schwandorf, Krondorf, Dachelhofen, Burglengenfeld, Katzdorf, Ponholz, Kemnath bei Fuhrn, Münchshofen, Penting, Neunburg vorm Wald, Neukirchen-Balbini, Winklarn, Oberviechtach, Weiding sowie Teunz durch den Trainer Alexander Höcht in Theorie und Praxis unterwiesen.
Im Feuerwehrgerätehaus Schwarzenfeld fand zunächst eine theoretische Unterweisung statt. Unter anderem wurde den Teilnehmern die Wirksamkeit sowie die Grenzen der persönlichen Schutzkleidung aufgezeigt. Des Weiteren wurden die Brandverlaufskurve sowie die unterschiedlichen Brandphänomene erläutert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese Gefahren durch effektive Rauchgaskühlung unter zur Hilfenahme von Hohlstrahlrohren bekämpft oder sogar abgewendet werden kann.
Nach der rund einstündigen Theorieeinweisung ging es für die Feuerwehrfrauen und -männer danach für rund 20 Minuten in den holzbefeuerten Container. Nach den entsprechenden Unterweisungen konnten die Teilnehmer das theoretisch Erlernte nun in die Praxis umsetzen. Hier wurde insbesondere das Erkennen der Brandverlaufsentwicklung, die Rauchgasentwicklung und -ausbreitung, die Löschtaktik sowie das Verhalten im Falle einer Rauchgasdurchzündung vermittelt.
Der verantwortliche Kreisbrandmeister im Landkreis Schwandorf, Stefan Schmid, zeigte die Wichtigkeit solcher realistischen Ausbildungen neben den bestehenden Lehrgangsangebot auf. „Wir müssen unsere Aktiven bestmöglich vorbereiten für alle Einsatzszenarien, bei denen Atemschutz erfordert ist“, so Schmid laut Mitteilung. Beeindruckt zeigte sich auch Kreisbrandrat Christian Demleitner, welcher allen Teilnehmern seinen Dank und Respekt aussprach, sich in der Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung im Landkreis weiterzubilden.











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