11.02.2020 - 15:20 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Mit Bohris und Bohra ins Mittelalter

Bohris und Bohra – alias Amadeus und Gabi Eidner – stellten in der Christuskirche das Leben der Heiligen Elisabeth von Thüringen in den Mittelpunkt.
von Werner GentzweinProfil

Die Holzwürmer Bohris und Bohra - alias Amadeus und Gabi Eidner - verstehen es meisterlich, wichtige Glaubensinhalte kindgerecht und liebevoll weiterzugeben. Diesmal ging es in der Christuskirche um die Heilige Elisabeth von Thüringen, die 1207 als ungarische Königstochter zur Welt kam. Mit vier Jahren schickte man sie auf die Wartburg, wo sie gemeinsam mit ihrem Verlobten aufwuchs.

Eindrücklich spielten die Kinder wichtige Ereignisse aus Elisabeths Leben spielerisch nach: einen Reitausflug mit Steckenpferden, die Vorbereitungen zur Hochzeit und den Hochzeitstanz mit ihrem Bräutigam Ludwig mit 14 Jahren, das Verteilen von Brot an die Armen. Als man sie bei dieser scheinbar verschwenderischen Tätigkeit überführen wollte, hielt Gott seine schützende Hand über sie, denn das Brot hatte sich in Rosen verwandelt. An dieser Stelle erhielten die Kinder Kekse und Papierrosen.

Auch, als Elisabeth mit 20 Jahren Witwe wurde und mit ihren drei Kindern nach Marburg floh, setzte sie sich für Hilfsbedürftige ein und gründete ein Krankenhaus, in dem sie selbst mitarbeitete. Der Bogen zur heutigen Lebenswelt der Kinder wurde mit einem Lied geschlagen. Das gemeinsame Schlusslied "vonguten Mächten wunderbar geborgen" sorgte für einen Gänsehautmoment.

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