(td) Genauer gesagt wohl von einer Autofahrerin, die vor längerer Zeit offenbar im Zustand der Verwirrung mit ihrem "Sprinter" nicht nur einige parkende Autos, sondern auch eine Stützmauer schwer ramponiert hat. Diese Mauer befindet sich bei der Seniorenwohnanlage Bergstraße und ist total kaputt. Ihre Reparatur wird auf rund 16 000 Euro veranschlagt, die auch bei der Versicherung der Unfallverursacherin angegeben wurden. Von der technischen Bauverwaltung werden parallel dazu die Kosten für die gesamte Erneuerung der Stützmauer ermittelt.
Nachdem der Ausschuss das Malheur in Augenschein genommen hatte ging die kleine Besichtigungstour weiter, unter anderem in die Kläranlage bei Deiselkühn. Reinhard Meßmann, der für die CWG im Marktrat sitzt und dem Bauausschuss angehört, empfing dort seine Kollegen in seiner Eigenschaft als Mitarbeiter der kommunalen Kläranlage - was zu der manchmal etwas seltsamen Situation führte, dass er als Angestellter des Marktes seinen anwesenden Dienstvorgesetzten Bürgermeister Manfred Rodde fragen musste, wenn er seinen Kollegen im Marktrat bestimmte Informationen vermitteln wollte.
Vergleichbare Schäden
Dabei war es unstrittig, dass das große Nachklärbecken Sanierungsbedarf besitzt. Es wurde in einer mehrtägigen Aktion geleert und gereinigt, so dass der Ausschuss sehen konnte, wie der Beton des Beckens und die Schutzbeschichtung des Bodens über die Jahre in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Da im laufenden Betrieb nur ein Becken außer Betrieb genommen werden kann, wird davon ausgegangen, dass im zweiten Nachklärbecken vergleichbare Schäden vorhanden sind - immerhin tun die beiden Becken seit 23 Jahren ihren Dienst; so alt die Kläranlage bereits. Es wird von Kosten in Höhe von bis zu 30 000 Euro je Becken ausgegangen. Nun sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden, der Bürgermeister vergibt dann die Arbeit an den wirtschaftlichsten Bieter.
Kapazität vorhanden
Meßmann machte den Ausschuss auch auf die Klärung von Brüdenwasser aufmerksam. Das stammt aus der Molkerei Bechtel und fällt an, wenn aus Milch ein Milchkonzentrat hergestellt wird. Auch wenn es ziemlich sauber aussieht, wird es als Schmutzwasser behandelt.
Obwohl die Molkerei zwischenzeitlich eine eigene Kläranlage besitzt, soll das Brüdenwasser offenbar über die kommunale Kläranlage entsorgt werden. Dass dort die Kapazitäten für so etwas zwischenzeitlich wieder vorhanden sind, machte Meßmann auch deutlich.















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