Schwarzenfeld
13.12.2018 - 16:09 Uhr

Bürgermeister blickt zurück

Mit einem Rückblick auf die Aktivitäten des Jahres 2018 garniert Bürgermeister Manfred Rodde das traditionelle Abschlussessen des Marktrats. Einige große Vorhaben werden in den zurückliegenden Monaten fertiggestellt.

Bürgermeister Manfred Rodde (rechts) nutzte das Jahresabschlussessen des Marktrates für eine kleine Bilanz der abgeschlossenen Projekte der zurückliegenden zwölf Monate. Bild: Dobler
Bürgermeister Manfred Rodde (rechts) nutzte das Jahresabschlussessen des Marktrates für eine kleine Bilanz der abgeschlossenen Projekte der zurückliegenden zwölf Monate.

Verwöhnt wurden die Mitglieder des Marktrates und einige Spitzen aus der Marktverwaltung in diesem Jahr im Gasthof Holzwurm, wo es nach einer Kartoffel-Currysuppe eine gebratene Bauernente mit Knödel und als Nachspeise ein raffiniertes "Weihnachts-Dessert" gab. Danach ergriff Bürgermeister Manfred Rodde das Wort und lenkte den Blick auf einige Großprojekte, die 2018 über die Bühne gegangen sind.

Rodde erinnerte daran, dass in diesem Jahr die Amberger Straße neu asphaltiert wurde. Der Maßnahme vorgeschaltet war die Verlegung von Kanal- und Wasserleitungen. Auch die Sanierung des Rathauses bewegte die Gemüter nicht nur der Betroffenen. Für Außenstehende ist wahrscheinlich nur die Außenverkleidung des Sitzungssaales mit neuen Buchtal-Platten auffallend. Es wurde jedoch viel mehr getan. Von der Sanierung des Flachdaches, der Dämmung der Gebäudehülle über die Auswechslung der Fenster hin zu einer barrierefreien Türanlage und der Erneuerung der sanitären Anlagen gingen die Arbeiten. In den Büros wurden Akustikdecken und eine stromsparende LED-Beleuchtung eingebaut, die EDV-Verkabelung und die Bodenbeläge wurden erneuert. Aufwendig gestaltet wurden in diesem Zusammenhang auch die beiden Sitzungssäle, wobei vor allem der große Saal komplett umgebaut wurde.

Kurz vor dem Abschluss steht die Erschließung des Gewerbegebiets West, das fünfeinhalb Hektar Fläche für ansiedlungswillige Unternehmen bereit stellt. Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) bildet die Grundlage für kommunale Entscheidungen der kommenden Jahre. Im letzten April hat der Marktrat das mit der Bürgerschaft erarbeitete ISEK beschlossen. Dabei werden vier Handlungsfelder im Konzept behandelt. Zur Förderung der Umnutzung oder Wiedernutzung bestehender Gebäude soll ein kommunales Förderprogramm ausgearbeitet werden. Der Bürgermeister warf auch einen Blick auf anstehende Aufgaben und nannte hier die Erschließung eines neuen Tiefbrunnens und die Erweiterung des Wasserhochbehälters, die Planung des Umbaus der Miesberg-Allee sowie den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße nach Deiselkühn.

Für die Markträte ergriff Peter Neumeier das Wort. Der zweite Bürgermeister und Sprecher der Freien dankte der Verwaltung und lobte das Klima im Marktrat. Neumeier attestierte erste Fortschritte bei der Wasserversorgung, da der Brunnenbau ausgeschrieben sei. "Höchste Priorität für Fraktion FW hat das Thema Baugebiete schaffen. Dazu gab es auch Anträge", sagte er. Unbebaute Grundstücke seien nun identifiziert, jetzt gelte es als nächsten Schritt, mit den im ISEK erarbeiteten Konzepten Verkaufsanreize dafür zu schaffen. Als "schade" empfand es Neumeier, dass das Leerstandsmanagement noch nicht etabliert sei. Er verwies dabei auf einen Antrag aus dem Dezember 2017.

 
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