21.03.2019 - 16:51 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Dominic Fellendorf hatte das perfekte erste Date im Fernsehen

Ein Blick, ein paar Sätze, und ein Nippen an der „Rose der Unschuld“: Schnell ist sich Dominic Fellendorf sicher. Sein Rendezvous mit Hilfe des Fernsehsenders Vox ist ein Volltreffer.

Friseurmeister Dominic Fellendorf, hier an seinem Arbeitsplatz im "Hair Charisma" in Schwarzenfeld, hat sich auf Anhieb gut mit dem Kandidaten verstanden, den Vox für ihn ausgewählt hatte.
von Monika Bugl Kontakt Profil

Ein Tisch für zwei, ein köstliches Menü und dazu vielleicht ein Traumpartner: So wirbt der Fernsehsender Vox für seine Doku "First Dates". Dominic Fellendorf, Friseurmeister im "Hair Charisma" in Schwarzenfeld, hat es gewagt. Am Mittwoch konnte ein Millionenpublikum verfolgen, ob es zwischen Dominic und dem für ihn vom Sender ausgewählten Partner Sascha tatsächlich funkt.

"Da war nichts gestellt, das war zu 100 Prozent ich", verrät der Kandidat, der in Schwandorf und Wackersdorf aufgewachsen ist und sich 2015 als Friseurmeister selbstständig gemacht hat. Er legt am Donnerstag nach der Ausstrahlung gerade eine Pause von Kamm und Schere ein und strahlt, weil alles so gut geklappt hat und es keinen Satz gab, den er im Nachhinein bereut hätte. Und ja, es hat auch mit der Partnerwahl perfekt gepasst.

Als die Sendung am Mittwoch um 18 Uhr über den Bildschirm flimmerte, lief wenig später auch das Handy des 29-jährigen Friseurmeisters heiß. Auf den Schlag über 50 Nachrichten, alle recht positiv. "Viele kannten die Sendung nicht und haben befürchtet, dass es peinlich werden könnte", erzählt der "Star" des denkwürdigen Abends, der eigentlich schon am 20. Januar in Köln stattgefunden hatte.

Die Zuschauer wurden allerdings jetzt erst Zeuge der Begegnung zweier Unbekannter. Die Kamera war dabei, als Dominic einen ersten Seitenblick auf 35-jährigen Sascha, Führungskraft im Einzelhandel, riskierte und mit ihm beim Dinner unter Regie von Sternekoch Roland Trettl ins Gespräch kam. "Wir haben 1:1 dieselben Interessen", schwärmt der 29-Jährige zwei Monate später. "Wir mögen Musicals und Konzerte, sind Disney-Freaks und beide Helene-Fischer-Fans." Im Gespräch beim himbeersüßen Drink namens "Rose der Unschuld" stellten die Männer fest, dass sie sogar schon einmal auf dem gleichen Fischer-Konzert in Berlin waren, "nur 20 Meter Luftlinie von einander entfernt".

"Wir verstehen uns wirklich supergut", daran hält Dominic Fellendorf auch jetzt noch fest, wenn keine Kamera dabei ist. Was das Aussehen betraf, war er völlig unvoreingenommen nach Köln gefahren, hatte lediglich auf eine gepflegtes Äußeres Wert gelegt. "Was hilft einem ein Topmodel, wenn das Innere nicht passt, und man sich daneben eher hässlich fühlt", meint der 29-Jährige. An einem freien Montag ist er auf das Format bei Vox gestoßen, "die einzige Dating-Sendung mit Niveau, die er auch als seriös empfand. Drei Wochen nach seiner Online-Bewerbung hatte er die Zusage, um als Kandidat dabei zu sein.

Dominic (links) beeindruckt Sascha bei „First Dates“ gleich mit seinem Outfit. „Cooler Style“, so der Kommentar des Frankfurters.

Spannende Momente

Dabei war ihm schon ziemlich bang, als er an jenem Sonntag vor zwei Monaten im Van von Vox mit den verdunkelten Scheiben zum Dreh abgeholt wurde. Später in der Garderobe war er mit den Ängsten der anderen Kandidaten konfrontiert. Und dann ging es schon los mit Vor-Interview, Dinner, Nach-Interview, Partner-Interview. "Es war dann wirklich ziemlich entspannt", berichtet der Schwandorfer über die zweieinhalb Stunden vor der Kamera. War's das jetzt? "Wir haben tatsächlich immer noch Kontakt", erzählt der Friseurmeister. "Jetzt muss man erst mal schauen, ob sich was entwickelt." So eine Beziehung nehme doch viel Zeit in Anspruch, und da gibt es einen Wermutstropfen: Sascha wohnt 320 Kilometer entfernt.

Endlich ohne Kamera

Aber einen Besuch in Schwandorf gab es schon. "Ich hab ihm die Stadt gezeigt und den Kreuzberg, aber hauptsächlich haben wir geplaudert", berichtet der Gastgeber. "Es ging uns darum, sich richtig kennen zu lernen, ohne dass man im Hinterkopf hat, dass das später im Fernsehen kommt." Ein drittes Rendezvous steht auch schon im Terminkalender, nämlich dann, wenn der 35-Jährige aus Frankfurt beruflich in Amberg zu tun hat.

"Ich hatte bei Vox eigentlich angegeben, dass es jemand im Umkreis von 100 Kilometern sein sollte", gesteht Dominic Fellendorf. "Die Distanz erschwert das Ganze", seufzt er - und ist trotzdem glücklich über den Volltreffer bei der Partner-Auswahl. Dazu habe wohl auch das Vorgespräch mit den Machern der Sendung "First Dates" beigetragen. "Die wollen da einfach wissen, wie man tickt", überlegt der 29-Jährige: "Ein stilles Mäuschen und eine Party-Maus, das würde ja gar nicht zusammenpassen."

Was hilft einem ein Topmodel, wenn das Innere nicht passt, und man sich daneben eher hässlich fühlt

Dominic Fellendorf

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