18.09.2019 - 16:07 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Im Klosterleben das Ziel gefunden

Ein durchaus freudiges Ereignis auf dem Miesberg: Ein weiterer Mitbruder bekennt sich zum Leben als Passionist. Mit Frater Vinzenz Schlosser stellt sich eine Besonderheit innerhalb der Klosterfamilie ein.

Das Kreuz, als besonderes Zeichen der Passionisten, erhält Frater Vinzenz Schlosser CP aus den Händen von Provinzial Pater Gregor Lenzen in Anwesenheit seiner Familie und langjährigen Wegbegleitern. Der Ordensmann bekennt sich damit zu einem Leben in der Nachfolge Jesu und im Besonderen der Verehrung des Leidens Christi.
von Manfred BäumlerProfil

"Gesucht und gefunden" diesen Begriff stellt Provinzial Pater Gregor Lenzen über das Thema seiner Predigt anlässlich der feierlichen, Ewigen Profess, die bei voll besetztem Gotteshaus in Anwesenheit von Familie und Freunden aus der Pfarrei vollzogen werden konnte. Stark vertreten waren dabei die Pfarrangehörigen der Pfarreiengemeinschaft Oberköblitz-Wernberg, der Heimat von Tobias Schlosser, so sein Geburtsname. Der Bergchor St. Barbara und die Gruppe "Alive" begleiten die festliche Messe musikalisch. Den ganz persönlichen Lebensweg von Frater Vinzenz zeichnete der Provinzial in seiner Ansprache auf und stellte dabei - fast ein wenig provokant - die Frage nach dem: "Weiß er auch, was er da tut?" Mit deutlicher Antwort: "Dieses Leben hab ich schon immer gewollt" bekennt sich der frisch gebackene Ordensmann schon vor Langem zu seinem Schritt. Mit seinem "Ich bin bereit" erkennt der sympathische Passionist die Ordensregeln an und verspricht, sein Leben ganz dem Herrn hinzugeben.

Mit dem Neuzugang wird die Klosterfamilie auf dem Miesberg aber noch in anderer Hinsicht ein Stück reicher: Als einziger Oberpfälzer in der Kommunität hält Frater Vinzenz, der derzeit ein Studium in Regensburg absolviert, die Fahne der heimatlichen Oberpfalz im Kloster Schwarzenfeld hoch. Darüber freut sich auch der frühere, langjährige Provinzial Pater Martin Bialas, der bei relativ guter gesundheitlicher Verfassung an der Zeremonie teilnehmen konnte. Bei einer Agape auf dem Kirchenvorplatz war für die Gottesdienstbesucher reichlich Gelegenheit geboten, dem 41-jährigen Ordensangehörigen zu gratulieren.

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