Zeit seines Lebens hat sich Georg Greger für die Belange sowohl der politischen als auch der kirchlichen Gemeinde mit großem Engagement und Herzlichkeit eingesetzt. Die große Zahl derer, die am Requiem in der Marienkirche teilnahmen, zeigte, wie sehr der Verstorbene in Schwarzenfeld verwurzelt war. Den Trauergottesdienst feierte Pfarrer Hannes Lorenz aus Nabburg, ein Cousin von Georg Greger, in Konzelebration mit Pfarrer Maximilian Moosbauer aus Schwarzenfeld, Pater Dominikus Hartmann vom Miesberg, Pfarrer Dr. Bruno Kasongo aus Starnberg und Pfarrer Markus Ertl aus Wernberg, einem Pilgerpfarrer. In seiner Predigt blätterte Pfarrer Hannes Lorenz im Lebensbuch des Verstorbenen. Geboren war Georg Greger am 1. Februar 1965 in der Unteren Ringstraße in Schwarzenfeld.
Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf eines Installateurs. 38 Jahre seines Berufslebens war er als Wasserwart beim Markt Schwarzenfeld tätig. Mit seiner Erfahrung und seinem Wissen war er als Fachmann stets gesucht und geschätzt. 1993 heiratete er sein Ehefrau Lydia, die ihm einen Sohn und eine Tochter schenkte. In Frotzersricht fand die Familie ihren Lebensmittelpunkt. Hier bauten sie ein Haus und das Paar bewirtschaftete im Nebenerwerb eine Landwirtschaft. Neben diesen Aufgaben engagierte sich Georg Greger mit Freude und Leidenschaft in der Pfarrkirche in Schwarzenfeld und auch bei den Passionisten am Miesberg. Als Ministrant und später als Mesner war er für nahezu alles zuständig.
Von jungen Jahren an begeisterte er sich für die Diözesanfußwallfahrt nach Altötting. Als Inventarverwalter war er über Jahrzehnte für die Pilger da. „So war sein Leben geprägt von der Verehrung der Gottesmutter in Altötting“, hob Pfarrer Hannes Lorenz den festen Glauben des Verstorbenen hervor. Das Wirken in der politischen Gemeinde würdigte der Verbandsvorsitzende des Zweckverbands Pretzabrucker Gruppe, Bürgermeister Markus Schiesl aus Altendorf. Seit 2020 war Georg Greger Verbandsrat und hat in dieser Zeit die Entwicklung des Zweckverbandes entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus hat sich Georg Greger seit 2020 als Mitglied des Marktrates von Schwarzenfeld mit großem Einsatz für das Wohl der Bürger engagiert. „Er war ein Mann, der nicht lange redete, sondern anpackte“, beschrieb der ZV-Vorsitzende die Zusammenarbeit mit Georg Greger.
Auch die örtlichen Vereine lagen dem Verstorbenen sehr am Herzen. So war Georg Greger seit Jahrzehnten Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren von Schwarzenfeld und Frotzersricht. 45 Jahre gehörte er der Kolpingsfamilie Schwarzenfeld an und war lange Zeit Mitglied beim Katholischen Männerverein Nabburg. Dem Trachtenverein D‘ Miesbergler Schwarzenfeld hielt er 40 Jahre die Treue und war 22 Jahre in der Jagdgenossenschaft Frotzersricht tätig. Im Namen aller Vereine dankte Doris Eichhammer von der Feuerwehr Frotzersricht dem Verstorbenen für seine Treue und Verbundenheit. Kameraden der Wehren Schwarzenfeld und Frotzersricht trugen den Sarg zu seiner letzten Ruhestätte. Die Trauerfeier wurde von der Musikkapelle Schwarzenfeld musikalisch umrahmt.













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