11.10.2018 - 13:37 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Marktrat für VHS-Fusion

Geht es nach dem Marktrat, steht der Fusion der Volkshochschulen nichts im Wege. Auch wenn die Erwachsenenbildung für Schwarzenfeld dadurch teurer wird.

von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Die Marktgemeinde hat ihre Pflichtaufgabe der Erwachsenenbildung an die Volkshochschule (VHS) Nabburg übertragen und gehört damit den Verein "Volkshochschulen im Landkreis Schwandorf" an. Letzterer will mit den Volkshochschulen im Städtedreieck fusionieren, um auch in Zukunft in den Genuss von staatlichen Fördermitteln zu kommen. Das erläuterte Bürgermeister Manfred Rodde (CSU) am Mittwoch im Marktrat. Außerdem wollen die Nabburger ihr bislang ehrenamtliches Personal in Zukunft geringfügig beschäftigen. "Künftig könnte dafür insgesamt ein Beitrag von 1,50 Euro je Einwohner fällig werden", sagte Rodde, das wären rund 9000 Euro im Jahr. Bislang bezahlt Schwarzenfeld 10 Cent je Einwohner, also etwa 600 Euro. Der Marktrat stimmte ohne Debatte der Fusion zu. Peter Neumeier (ÜPW) regte an, dass dann auch wieder mehr Veranstaltungen in Schwarzenfeld stattfinden sollten.

Neue Grundgebühren

Die Marktgemeinde will ein kommunales Förderprogramm auflegen, das aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden soll. Für den Grunderwerb von Einzelobjekten, meldet der Markt wieder 250 000 Euro Förderbedarf. "Da braucht es Geduld", sagte Bürgermeister Manfred Rodde, in diesem Jahr wurden die Fördermittel dafür nicht abgerufen. Die 78 000 Euro für das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) wurden dagegen gebraucht. Die Anmeldung billigte das Gremium ebenfalls einstimmig.

Bereits im Februar hat der Marktrat die neuen Wassergebühren abgesegnet. Dies geschah sogar rückwirkend, weil die neuen Verbrauchsgebühren eine Entlastung für die Anschließer brachten. Nun hatte der Marktrat über eine neue Staffelung der Grundgebühren zu beschließen. Sie sei aus rechtlichen Gründen nötig geworden, so Rodde. "Für den normalen Gebührenzahler ändert sich nichts", sagte Rodde, bei Großabnehmern träten Verschiebungen auf. Der Rat schickte die Satzung auf den Weg. Sie tritt am 1. Januar 2019 in Kraft.

Ortsschild verschieben

Peter Neumeier (ÜPW) erkundigte sich nach der Erschließung im Gewerbegebiet West 2. Wegen schwieriger Bodenverhältnisse lägen die Arbeiten vier Wochen hinter dem Zeitplan, antwortete Bürgermeister Rodde. Derzeit werden noch Leitungen und Kanäle verlegt. Hans-Peter Hierl (Siedler) regte an, das Ortsschild an der Kreisstraße Richtung Irrenlohe weiter ortsauswärts zu verschieben. Dadurch ließen sich an den Einfahrten zum Gewerbegebiet Gefahrensituationen entschärfen, meinte Hierl. Rodde nahm die Anregung auf.

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