27.08.2018 - 15:41 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Messerattacke nach sexueller Belästigung

Eine 28-Jährige wurde offenbar am vergangenen Freitag in Schwarzenfeld sexuell belästigt. Als sie das ihrem Lebensgefährten berichtet, greift der zum Messer - und attackiert die Frau.

Symbolbild

Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am Montagnachmittag mitteilte, erzählte eine 28-jährige Frau am Samstagnachmittag ihrem 48 Jahre alten Lebensgefährten, dass sie tags zuvor von einem 56-Jährigen sexuell belästigt worden sei. Über diesen Vorfall geriet das Paar laut Bericht der Polizei in einen heftigen Streit. Die Folge: Der Mann griff zu einem Messer und fügte der Frau Verletzungen am Rücken zu.

Nach dem Angriff flüchtete die 28-Jährige aus dem Haus in eine nahe gelegene Gaststätte. Gegenüber den hinzugezogenen Polizei-Einsatzkräften gab sie an, dass ihr Partner im Verlauf des Disputs auch noch handgreiflich geworden sei: Die 28-Jährige berichtete, dass ihr 20 Jahre älterer Partner sie auch ins Gesicht geschlagen habe. Unklar sind laut Polizei noch das Motiv und die genauen Hintergründe der Tat. Das sei noch Gegenstand der Ermittlungen, teilt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, Dietmar Winterberg, mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte der Streit jedoch auf einem Sexualdelikt vom Vortag beruhen. Hierbei steht ein 56 Jahre alter Mann im Verdacht, die Frau sexuell genötigt zu haben, indem er sie unsittlich berührt und sich an ihr gerieben habe. Wie die Polizei weiter mitteilt, seien alle Beteiligten einander bekannt. Die Taten erfolgten wohl jeweils in der Wohnung des mutmaßlichen Opfers.

Die Kriminalpolizei Amberg hat nun die weiteren Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Nach derzeitigem Stand ermitteln die Beamten unter anderem wegen sexueller Nötigung und gefährlicher Körperverletzung. Die Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Verletzungen, die sich die 28-Jährige durch die Messerattacke zuzog, waren scheinbar nicht allzu gravierend. Wie Winterberg gestern auf eine Anfrage von Oberpfalz-Medien darlegte, sei die Frau zwar ärztlich versorgt worden. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt sei aber nicht notwendig gewesen.

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