Schwarzenfeld
07.12.2022 - 14:40 Uhr

Zu nahe an den Gleisen: Lebensgefahr am Bahnhof

Die Situation ist lebensgefährlich: Ein Zug fährt durch den Bahnhof in Schwarzenfeld, während Fahrgäste am Bahnsteig warten und oft zu nahe an den Gleisen stehen. Die Polizei ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Eine gefährliche Situation: Schulkinder stehen am Bahnsteig des Bahnhofs Schwarzenfeld, während ein Zug durchfährt. Bild: Bundespolizei/exb
Eine gefährliche Situation: Schulkinder stehen am Bahnsteig des Bahnhofs Schwarzenfeld, während ein Zug durchfährt.

Viele Schüler nutzen jeden Morgen die Bahn von Schwarzenfeld in Richtung Marktredwitz. "Oft warten sie dicht gedrängt und zu nahe an der Bahnsteigkante auf ihren Zug", schreibt die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen in einer Mitteilung und ruft deshalb zu Vorsicht und Achtsamkeit auf. Gerade in der morgendlichen Stoßzeit gegen 7 Uhr ist das Gefahrenpotenzial laut Polizei durch die vielen Fahrgäste am Bahnsteig erhöht. Ein Großteil der Schulkinder fährt mit der Bahn nach Nabburg zur Schule.

"Nur wenige Minuten zeitversetzt fährt aber täglich auch ein anderer Zug ohne zu halten durch den Bahnhof", heißt es in der Mitteilung weiter. Wie die Deutsche Bahn der Bundespolizei mitgeteilt habe, sei es in letzter Zeit immer wieder dazu gekommen, dass Schüler bei der Zugdurchfahrt zu nahe an der Bahnsteigkante gestanden hätten. "Das kann lebensgefährlich sein", betont die Polizei. Der Grund: Der Sog eines durchfahrenden Zuges könne enorme Kräfte entfalten. Wer zu dicht an der Bahnsteigkante stehe, könne leicht mitgerissen und vom Zug erfasst werden.

Damit es zu keiner Gefährdung kommt, ist es deshalb notwendig, den Sicherheitsabstand zum Gleis einzuhalten und die durchgezogene weiße Linie nicht zu überschreiten. Die Bundespolizei bittet in diesem Zusammenhang auch die Eltern, ihre Kinder für die Gefahren auf dem Schulweg mit der Bahn zu sensibilisieren. "Auch die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen wird die Lage im Blick behalten", heißt es in der Mitteilung abschließend.

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