Schwarzenfeld
21.09.2018 - 12:20 Uhr

Auf Sprung zur Parkour-Anlage

Trendsportarten wie Bubble-Soccer und Parkour. Einen Trimm-Dich-Pfad und ein W-Lan-Hotspot am Forsterweiher. Das sind die Wünsche der Jugendlichen aus Schwarzenfeld.

So sieht es aus, wenn Jugendliche sich an Parkours versuchen. Die Marktgemeinde will in Schwarzenfeld eine Anlage für die Sportart bauen lassen. Bild: agentur_dpa
So sieht es aus, wenn Jugendliche sich an Parkours versuchen. Die Marktgemeinde will in Schwarzenfeld eine Anlage für die Sportart bauen lassen.

Zur Marktgemeinderatssitzung am Mittwochabend war Jugendbeirats-Vorsitzender Christian Kotzbauer zwar verhindert. Die Wünsche und Anregungen der jungen Generation trug er trotzdem per E-Mail an das Gremium heran. Bürgermeister Manfred Rodde stellte die Punkte den Markträten vor und ließ sie über die Vorschläge abstimmen. Ein Überblick: Parkour-Anlage: Mit dieser Sportart konnte nicht jeder Marktrat gleich was anfangen. Peter Neumeier (ÜPW) klärte auf: "Das ist wie turnen, bloß in schnell - und etwas waghalsiger." Er berichtete auch, dass der FC Schwarzenfeld eine mit rund 70 Jugendlichen recht aktive Sparte habe, die sich "Parkour/Freerunning" nennt. Die Jugendlichen wünschen sich eine Anlage für ihr Hobby. Der Marktrat steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Allerdings drängt die Zeit, will die Marktgemeinde in den Genuss von Leader-Fördermittel kommen - laut Beschlussvorlage betrüge diese 50 bis 60 Prozent der Kosten. Für die nächste Sitzung des Entscheidungsgremiums am 17. Oktober müssen rechtzeitig eine Projektbeschreibung und eine Kostenrechnung, am besten noch Unterstützungsschreiben, vorliegen. Zudem muss noch abgeklärt werden, ob für das Vorhaben eine Baugenehmigung erforderlich ist. Die Markträte jedenfalls sprachen sich einstimmig für das "Vorhaben mit überregionaler Bedeutung" aus, die eine "touristische Aufwertung im Bereich des Forsterweihers" bedeute.

Trimm-dich-Pfad: Prinzipiell sprachen sich die Markträte für einen Trimm-dich-Pfad im Schlosspark aus. Zuerst sollten allerdings die zu erwartenden Kosten ermittelt und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal im Gremium behandelt werden. Die Maßnahme wurde deshalb, und weil vorrangig die Parkour-Anlage realisiert werden soll, zurückgestellt.

W-Lan-Hotspot: Die Jugendlichen wollen einen W-Lan-Hotspot am Forsterweiher. Das will der Markt auch ermöglichen. Allerdings wird wegen der Kosten kein Glasfaseranschluss angestrebt. Die Realisierung soll mittels eines konventionellen Telekommunikations-Hausanschlusses erfolgen.

Basketballkorb: Der Basketballkorb im Park wurde im Juli 2017 auf Wunsch der Schwarzenfelder JU an dieser Stelle errichtet. Nun soll mit den Jugendlichen abgeklärt werden, ob dieser Standort passt. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Basketballkorb versetzt.

Bubble-Soccer: Bürgermeister Rodde teilte in der Sitzung noch mit, dass die Marktgemeinde erneut die Kosten für Bubble-Soccer-Bälle übernommen habe. Der Jugendbeirat hatte am Kirchweih-Sonntag ein Bubble-Soccer-Event im Schlosspark organisiert.

 
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