Schwarzenfeld
02.05.2024 - 14:54 Uhr

Stützwand muss erneuert werden: Sperrung der Naabbrücke in Schwarzenfeld nötig

Bei genauen Untersuchungen wird deutlich, dass eine Stützwand zwischen den beiden Naabbrücken in Schwarzenfeld in einem schlechteren Zustand ist als zunächst angenommen. Die Folge: Sie muss erneuert werden. Dazu ist eine Vollsperrung nötig.

Eine Stützwand zwischen den beiden Naabbrücken in Schwarzenfeld muss erneuert werden. Dazu ist eine Vollsperrung nötig. Bild: Tietz
Eine Stützwand zwischen den beiden Naabbrücken in Schwarzenfeld muss erneuert werden. Dazu ist eine Vollsperrung nötig.

Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Kleinen Naabbrücke in Schwarzenfeld schreiten zügig voran. Wie das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach in einer Pressemitteilung informiert, ist voraussichtlich vom 21. Mai bis zum 10. Juni jedoch eine weitere Vollsperrung nötig. Diese Maßnahme wird laut Amt erforderlich, da die bestehende südliche Stützwand zwischen den beiden Naabbrücken erneuert werden muss.

Trotz eingehender vorheriger Beprobung vor Beginn der Maßnahme konnte der tatsächliche Zustand erst nach Abbruch des bestehenden Widerlagers der Kleinen Naabbrücke genauer untersucht werden. "Zustand und Tragfähigkeit der bestehenden Stützwand haben sich schlechter als angenommen herausgestellt, weshalb parallel zur laufenden Erneuerung der Kleinen Naabbrücke eine Erneuerung der Stützwand geplant wurde", schreibt das Staatliche Bauamt weiter. Im oben genannten Zeitraum findet nun die Niederbringung der Bohrpfähle für die neue Stützwand statt.

Weitgehend in den Ferien

Die Sanierung erfolgt in Vollsperrung um die Verkehrssicherheit und Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Eine halbseitige Verkehrsführung wurde laut Mitteilung geprüft, ist jedoch aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht durchführbar. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen zu minimieren, wurde die Maßnahme weitgehend in die Ferienzeit gelegt.

Um die Sperrzeiten zu minimieren, wurden mehrere Arbeiten soweit wie möglich zusammengefasst. Der Knotenpunkt Neue Amberger Straße/Hauptstraße/Morgenlandstraße ist während der Vollsperrung ebenfalls gesperrt, um Restarbeiten im Kreuzungsbereich ausführen zu können. Zur Ladenzeile kann über eine provisorische Zufahrt von der Hauptstraße aus zugefahren werden.

Großräumige Umleitung

Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt großräumig über Nabburg und wird entsprechend ausgeschildert. Für den innerörtlichen Verkehr werden Umleitungsstrecken über die Amberger Straße, beziehungsweise die Ortsteile Irrenlohe und Deiselkühn ausgeschildert. Die fußläufige Verbindung über die Naab sowie eine eingeschränkte Zufahrt zum Badeanger werden aufrechterhalten.

Für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen vor Beginn der Vollsperrung (6. Mai bis zum 20. Mai) sowie für den Zeitraum nach der Vollsperrung (10. Juni bis Mitte August) finden Arbeiten an der Stützwand unter halbseitiger Verkehrsführung statt. Hierbei werden im Wesentlichen alle Verkehrsbeziehungen aufrechterhalten. "Lediglich die Hauptstraße muss vom 6. bis 8. Mai ebenfalls voll gesperrt werden", teilt das Staatliche Bauamt weiter mit. Ansonsten ist das Abbiegen aus der Neuen Amberger Straße in die Hauptstraße möglich und nur die Zufahrt von der Hauptstraße in die Neue Amberger Straße gesperrt. Die Schlossstraße ist in allen Fällen frei.

"Auch wenn es unser Bestreben ist, auf Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst zu verzichten oder zumindest zeitlich zu minimieren, lassen sich diese nicht immer vermeiden. Insoweit bitten wir um Verständnis für die dringend erforderlichen Baumaßnahmen und für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen", heißt es in der Mitteilung abschließend.

 
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