Schwarzenfeld
10.07.2026 - 14:11 Uhr

Trinkwasser in Schwarzenfeld muss nicht mehr abgekocht werden

Das Abkochgebot für Trinkwasser in Schwarzenfeld ist aufgehoben. Die Laborergebnisse zeigen keine Keime, informiert die Verwaltung. Es habe sich um eine reine Vorsorgemaßnahme gehandelt, die Störquelle sei gefunden.

Das Abkochgebot für Trinkwasser in Schwarzenfeld wurde aufgehoben. Die Laborergebnisse zeigen keine Keime mehr. Symbolbild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Das Abkochgebot für Trinkwasser in Schwarzenfeld wurde aufgehoben. Die Laborergebnisse zeigen keine Keime mehr.

Das Abkochgebot für Trinkwasser in Schwarzenfeld ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind die Laborergebnisse für „Coliforme Bakterien“ und „Intestinale Enterokokken“ an allen Messstellen bei null. "Die Maßnahmen der letzten Tage haben somit Erfolg gezeigt", informiert die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Das Gesundheitsamt habe deshalb am Freitag, 10. Juli, um 12.12 Uhr die Aufhebung des Abkochgebots beschlossen.

Laut der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld gab es zu keinem Zeitpunkt "jenseits der Trinkwasseraufbereitung in der Peripherie beziehungsweise verbrauchernah" auffällige Analysen – auch nicht am Tag des Inkrafttretens des Abkochgebots am 2. Juli. Das vom Gesundheitsamt auferlegte Abkochgebot sei dem Vorsorgegrundsatz geschuldet gewesen. Bereits am Wochenanfang, insbesondere in einer Vor-Ort-Begehung mit der unteren Gesundheitsbehörde am 8. Juli habe man die mutmaßliche Kontaminationsquelle identifiziert und ausgeschaltet. Zur Absicherung der Hypothese waren laut Verwaltung weitere Analysen erforderlich. Diese hätten in der Zwischenzeit die Sicherheit des Trinkwassers bestätigt. Beim Abkochgebot habe es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Die Gemeinde bittet nun, diese Information auch an Nachbarn oder Mitbewohner weiterzugeben.

Die Gemeinde bedankt sich bei allen die in der tagelangen Ausnahmesituation verständnisvoll waren, gemeinsam durchgehalten und den Mehraufwand geduldig mitgemacht haben. Insbesondere die Kollegen der Wasserversorgung Schwarzenfeld, unterstützt von Kollegen der Pretzabrucker Gruppe, sowie Techniker von externen Firmen und Labormitarbeiter seien seit letzter Woche beinahe rund um die Uhr im Einsatz gewesen, um das Problem zu beheben und für gutes Trinkwasser zu sorgen, das für alle "im Alltag so selbstverständlich ist".

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.