Während sich am Montag Abend in der Sportparkhalle die Markträte zu ihrer öffentlichen Sitzung versammelten, rumpelte es draußen vernehmlich. Was die Ratsmitglieder nicht wussten: In unmittelbarer Nähe zur Halle war ein Lastwagen verunglückt, der Gerüststeile geladen hatte. Fahrer und Beifahrer blieben dabei zwar weitgehend unverletzt, aber das Malheur wird noch ein Nachspiel haben.
Der Laster war gegen 18 Uhr aus Richtung Stulln auf der Staatsstraße 2151 unterwegs und kam auf relativ gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug walzte die Seitenleitlinien nieder und kippte um.
Die geladenen Gerüststeile polterten von der Ladefläche, Öl und Treibstoff aus dem Motor liefen ins Erdreich. Das machte einen aufwendigen Bodenaustausch nötig, den das Wasserwirtschaftsamt anordnete, und führte dazu, dass die Staatsstraße über längere Zeit teils komplett gesperrt werden musste. Der Lastwagen selbst wies Totalschaden in Höhe von 35 000 Euro auf.
Die beiden Insassen im Führerhaus wurden vom Notarzt im Sanka behandelt, waren aber durch den Unfall kaum verletzt. Der 44-jährige Fahrer sah sich danach aber mit einer Aufforderung durch die Polizei konfrontiert, ins "Röhrchen" zu blasen. Der Atemalkoholtest zeigte am Ende einen Gehalt von über zwei Promille an. Daher wurde eine Blutabnahme angeordnet, der Führerschein des Handwerkers sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Fahrer muss laut Polizei nun mit empfindlichen Konsequenzen rechnen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schwarzenfeld und Stulln, sie sperrten die Staatsstraße ab, regelten den Verkehr und reinigten die Fahrbahn.



















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