21.02.2020 - 16:16 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Umstrittener Videobeweis kostet Qualifikation

Bei den Süddeutschen Meisterschaften der FU-18-Judoka in Pforzheim geht auch die Schwarzenfelderin Sarah Spitzhirn in der Wettkampfklasse bis 57 Kilogramm an den Start.

Sarah Spitzhirn.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

In Kampf eins besiegte sie Esther Hanus (SV Wackersberg-Arzbach) nach 38 Sekunden mit Außensichel und anschließendem Haltegriff. Ihre zweite Gegnerin war Brodig Philine (TSV Großhadern). Auch sie war nach 2:38 Minuten mit Armhebel besiegt. Nun stand das Halbfinale gegen Alexandra Hutzelmann (TV 05 Bruchhausen) an. Nach 56 Sekunden schlug Hutzelmann nach einem Schenkelwurf von Spitzhirn hart auf der Matte auf. Der Hauptkampfrichter entschied sofort auf vollen Punkt. Doch dann betrachteten fünf Kampfrichter ein Video von der anderen Seite der Matte. Nach drei Minuten Unterbrechung konnten sie sich nicht einigen, welche Kämpferin geworfen hatte - und der Hauptkampfrichter musste die Wertung zurücknehmen. In der Folge verlor Sarah Spitzhirn mit Haltegriff. Die Enttäuschung über das so verlorene Halbfinale bewirkte einen "mentalen Bruch" - und der Kampf um Platz drei gegen Weidenhangen Clara (TSV Großhadern) ging ebenfalls mit Haltegriff verloren. Da sich nur die ersten Drei für die Deutsche Einzelmeisterschaft qualifizieren, war Sarah Spitzhirn trotz einer Superleistung ausgeschieden.

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