08.07.2019 - 16:32 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

"Unfassbar, was da alles geschieht"

Einen Tag nach seiner Priesterweihe feiert Pater Dominikus Hartmann die Primiz samt erstem Gottesdienst in der Klosterkirche. Farbenprächtige Blumenteppiche sorgen für den richtigen Rahmen.

Es kostete ihn schon einiges an Überwindung, den kunstvoll gestalteten Blumenweg mit farbenfrohen Motiven zu begehen. Links im Bild Rektor Pater Lukas Temme und rechts Provinzial Pater Gregor Lenzen.
von Manfred BäumlerProfil
Es kostete ihm schon einiges an Überwindung, den kunstvoll gestalteten Blumenweg mit farbenfrohen Motiven zu begehen. Links im Bild Rektor Pater Lukas Temme CP und rechts Provinzial Pater Gregor Lenzen CP.
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(mab) Pater Dominikus Hartmann feierte in der Klosterkirche auf dem Miesberg einen Tag nach seiner Weihe Primiz. Es war der erste Gottesdienst, den der Neupriester als Hauptzelebrant abhalten durfte. Schon am Vorabend, und im Besonderen am Tag des Festes, herrschte rund um das Kloster Ausnahmezustand. Im Morgengrauen des Primiztages wurden farbenprächtige Blumenteppiche an Ort und Stelle gebracht, die schon die Tage vorher in mühesamer Kleinarbeit von fleißigen Händen gestaltet worden sind. Das Ergebnis: Es führte zu Staunen und Hochachtung bei der Bevölkerung. Freude kam auch bei den vielen Helfer auf, als der Primiziant in Demut, aber auch mit dankbarem Lächeln, beim Kirchenzug den bunten Weg mit zahlreichen christlichen Motiven passierte.

"Wenn du glaubst, du hast mit dieser Weihe dein Ziel erreicht, dann irrst du. Jetzt geht's erst richtig los", wandte sich der Hausobere Pater Lukas Temme mit freundschaftlichem Lächeln bei der Predigt an seinen neuen Mitbruder im Priesterdienst. Dass es eine Gnade ist, Priester sein zu dürfen und dass es nichts Schöneres und Besseres gibt, fügte der Prediger in einfühlsamer Weise seinen Ausführungen an. "Christus lebt in mir" lautete der erwählte Primizspruch des jungen Ordensmannes, der erfreulicherweise für die nächsten Jahre das Kloster Schwarzenfeld als seinen Aufenthaltsort nennen darf.

Zu seinen Freunden dürfen sich auch die Männer des Bergchores zählen, die den neu geweihten Priester mit einem eigens gedichteten Ständchen überraschten. "Ich kann es gar nicht fassen und begreifen, was hier in diesen Tagen alles geschieht", brachte Pater Dominikus seine Freude und seine Dankbarkeit zum Ausdruck und erteilt den begehrten Primizsegen, für den man sich, wie im Volksmund lautend, "Ein paar Schuhsohlen durchlaufen muss".

Zur Nachprimiz in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Schwarzenfeld findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche nächsten Sonntag um 10.30 Uhr statt. In seiner Heimat Stöttwang im Allgäu wird der Neupriester am 21. Juli zur Heimatprimiz zum großen Festtag mit Familie und Pfarrangehörigen erwartet. Der Gottesdienst wird dort um 10 Uhr gefeiert.

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