27.07.2020 - 12:51 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Ein Vierteljahrhundert im Dekanatsausschuss

Karl Georg Haubelt (links) wurde durch Dekan Karlhermann Schötz für seinen langjährigen Einsatz gewürdigt

Im Jahr 1988 wurde er mit 23 Jahren zum Kirchenvorsteher in Schwarzenfeld gewählt und gehörte dem Kirchenvorstand dann 24 Jahre an, die letzten 18 als Vertrauensmann. Sieben Jahre später wählte ihn die Dekanatssynode des Dekanatsbezirkes Sulzbach-Rosenberg dann gleich in den Dekanatsausschuss, in dem er seither immer wieder mit sehr großen Mehrheiten bestätigt wurde.

Karl Georg Haubelt, seit einigen Jahren wieder in seiner Heimatstadt Amberg zuhause und dort Prädikant in der Erlösergemeinde, ist seit nunmehr über 13 Jahren auch Vertreter von Dekan Karlhermann Schötz im Vorsitz des Dekanatsausschusses. In einer kleinen coronagerechten Feier nach der letzten Sitzung des Dekanatsausschusses dankte das Gremium seinem dienstältesten Mitglied für dessen vielfältiges Engagement für den Dekanatsbezirk und seine Kirchengemeinden – und darüber hinaus, vertritt der Jubilar doch den Wahlkreis Sulzbach-Rosenberg/Neumarkt nun schon in der dritten Wahlperiode in der Landessynode und gehört auch dem Landessynodalausschuss an.

Seit zwei Jahren ist der Mittfünfziger wieder verheiratet und hat in Wiesau im Nachbardekanat Weiden seinen zweiten Lebensmittelpunkt. Haubelt lehrt an der Verwaltungshochschule in Hof Sozial- und öffentliches Dienstrecht und engagiert sich auch im Vorstand des Amberger Diakonievereins und als stellvertretender Vorsitzender im Kuratorium des Evangelischen Bildungszentrums in Bad Alexandersbad. Dekan Schötz überreichte dem Jubilar ein Geschenk, bevor dieser das Wort ergriff und sich warmherzig für alle Weggemeinschaft bedankte.

An drei Menschen wollte Karl Georg Haubelt besonders erinnern, die zeitweise mit ihm im Dekanatsausschuss waren: Dekan i.R. Rainer Gerhardt, der Vorsitzender bei seiner ersten Wahl war und heute seinen Ruhestand bei Coburg verbringt, Pfarrerin Heidi Gentzwein aus Schwarzenfeld und Ute Kirch aus Nabburg, die ihm bis zu ihrem tragischen Unfalltod eine gute geistliche Weggefährtin war. Die frühere Landessynodale habe durchaus auch ihren Anteil daran gehabt, dass er einer ihrer Nachfolger im evangelischen Kirchenparlament geworden war, meinte Haubelt. In Höhen und Tiefen, durchaus auch persönlich, sei ihm der Dekanatsausschuss, sein Kirchenvorstand und der Landessynodalausschuss immer tragende Glaubensgemeinschaft gewesen. „Jesus war immer dabei, egal ob vor, neben oder hinter mir!“ sagte er, bevor er die Mitglieder des Dekanatsausschusses auf einen Umtrunk mit Amberger Bier in den Dekanatsgarten einlud.

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