19.09.2019 - 16:06 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Wolfgang Meier kauft Ladenzeile

Die Ladenzeile an der Neuen Amberger Straße wechselt den Eigentümer. Gekauft hat sie der Schwarzenfelder Unternehmer Wolfgang Meier. Kurzfristig sind in der Nutzung der Immobilie keine Veränderungen vorgesehen, langfristig aber doch.

Der Eigentümerwechsel ist beschlossene Sache: Der Schwarzenfelder Unternehmer Wolfgang Meier erwirbt die sogenannte Ladenzeile (Bild) im Ortszentrum.
von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Das aus mehreren Geschäften bestehende Einkaufszentrum, das auch ein Cafe und eine Arztpraxis beinhaltet, hatte ursprünglich der Regensburger Vielberth-Gruppe gehört, die 1967 im Regensburger Stadtteil Weichs auch das Donau-Einkaufszentrum gebaut hatte. Vielberth konzentrierte sich später auf die Bezirkshauptstadt und gab die voll belegte Immobilie in Schwarzenfeld ab an die aus Italien stammende Gastronomen-Familie Oliveri. Deren Tochter Natalie Oliveri aus Neutraubling (Landkreis Regensburg) verkaufte die Ladenzeile nun wiederum an den Schwarzenfelder Wolfgang Meier, Geschäftsführer der Firma Suntec. Meier hatte vorher auch schon das frühere Hotel Bauer und den Supermarkt in der unmittelbaren Umgebung der Ladenzeile erworben.

„Die Mieter brauchen keine Angst zu haben“, erklärte am Donnerstag Josef Meier, der Vater des neuen Eigentümers, in einem Gespräch mit den Oberpfalz-Medien. Er habe die über zehn Mieter inzwischen persönlich über den Eigentumswechsel informiert. Es sei jetzt nicht vorgesehen, schnelle Veränderungen herbeizuführen.

Grundsätzlich sei sein Sohn aber sehr daran interessiert, eine gute Lösung für die Schwarzenfelder anzustreben. Dazu gehöre es zum Beispiel auch, das einstige Hotel und die damit verbundene Gaststätte wiederzubeleben. Erste Ideen gebe es dafür. Doch darüber, was möglich ist, müsse erst mit dem Marktrat gesprochen werden.

Die im Ortszentrum gelegene Ladenzeile war im März 1981 von Johannes Vielberth, dem damaligen Geschäftsführer des Donau-Einkaufszentrums Regensburg, eröffnet worden. Er hatte drei Jahre lang eine eingehende Marktanalyse machen lassen und dabei festgestellt, dass es in Schwarzenfeld eine relativ hohe Kaufkraftabflussquote gibt. Ihr wollte er mit neuen Einkaufsmöglichkeiten entgegensteuern. Die Branchenaufteilung orientierte sich an den Ergebnissen der Marktstudie. Gebaut wurde auf einem 5700 Quadratmeter großen Grundstück. 2900 Quadratmeter wurden überbaut; gleichzeitig entstanden im Umfeld über 50 Kundenparkplätze.

Neben den Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss wurden im ersten Stock Büro- und Praxisräume geschaffen. Hinzu kamen noch vier Appartements, eine Wohnung und zehn Hotelzimmer. Zusätzlich zu den ebenerdig erreichbaren Fachgeschäften entstand damals gleich nebenan ein Verbrauchermarkt mit 1400 Quadratmetern Verkaufsfläche.

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