18.06.2021 - 14:29 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

47 Jugendliche aus Schwarzhofen und Dieterskirchen gefirmt

Aus der Pfarrei Schwarzhofen haben 23 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen. Domkapitular Roland Batz und Pfarrer Markus Urban (hintere Reihe, Mitte) zelebrierten den Gottesdienst.
von Adolf MandlProfil

Die Pfarrkirche in Schwarzhofen war am Donnerstag Schauplatz für gleich zwei feierliche Firmgottesdienste. Um den Corona-Vorgaben Rechnung zu tragen, wurden 47 junge Christen aus der Seelsorgeeinheit Schwarzhofen-Dieterskirchen in zwei Etappen gefirmt.

Zunächst waren um 9 Uhr 23 Jugendliche aus der Pfarrei Schwarzhofen an der Reihe, um 11 Uhr folgten 24 Altersgenossen aus Dieterskirchen. Als Firmspender zelebrierte Domkapitular Roland Batz, zusammen mit Pfarrer Markus Urban, den Gottesdienst. Eine Gruppe des Kirchenchors umrahmte die Feier musikalisch und wurde dabei auf der Orgel von Adolf Scharf begleitet. Ein Firmling hatte den Firmspender und alle anwesenden Eltern und Paten begrüßt, eine Lektorin trug eine Lesung über das Pfingst-Ereignis vor.

Nachdem die Firmlinge ihr Taufgelübde erneuert hatten, trug Pfarrer Urban das Evangelium vor. Das wichtigste Geschenk bei der Firmung sei Jesus selbst, so der Geistliche. Aus dem Sakrament sollten die jungen Leute Kraft schöpfen, um auch nach Fehlern wieder aufzustehen.

Domkapitular Roland Batz griff zu Beginn seiner Predigt eine frühere Fernsehsendung mit dem Titel "Vorher–nachher" auf. Dabei ging es um Veränderungen bei den mitwirkenden Personen. Auch das Sakrament der Firmung bringe Veränderungen mit sich, wenn auch nicht äußerlich. Die Gaben des Geistes sollten helfen, um zu unterscheiden, was wichtig sei und was nicht. Man solle den Verstand einschalten, um den Sinn des Lebens zu erkennen, appellierte Batz. Er erklärte auch, dass „Firmung“ aus dem Lateinischen komme und "Stärkung" bedeute. Ebenso sollten auch die Paten weiterhin hinter den Firmlingen stehen und sie auch im Glauben bestärken.

Höhepunkt der Gottesdienste war natürlich der Firmakt selbst. Der Domkapitular zeichnete dabei jedem Firmling mit dem geweihten Chrisam-Öl ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Der Pate legte dem jungen Christen zur Bekräftigung des Firmbundes die Hand auf die Schulter. Dazu sprach Roland Batz mit jedem Firmling und Paten ein paar persönliche Worte. Die Kyrie-Rufe und Fürbitten wurden von den jungen Leuten vorgetragen.

Zum Abschluss des Gottesdienstes dankten Pfarrer Urban und Domkapitular Batz allen, die in irgendeiner Form einen Beitrag zu den feierlichen Gottesdiensten in der festlich geschmückten Kirche geliefert hatten. Einer der Firmlinge bedankte sich noch mit einem Geschenk beim Firmspender. Dieser ließ sich dann nach Wunsch noch mit jedem Firmling für das Familienalbum fotografieren. Am Nachmittag setzten zwei Dankandachten den Schlusspunkt hinter diesen feierlichen Tag.

24 junge Christen aus der Pfarrei Dieterskirchen wurden ebenfalls gefirmt.

 

 

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