Der viele Regen und der hohe Wasserstand hatten die Ufer der Schwarzach so aufgeweicht, dass hier nicht gearbeitet werden konnte. Die Ursache liegt auch im Eixendorfer Stausee mit begründet, denn wegen der dortigen Baumaßnahmen kann er seine Hauptaufgabe, nämlich den Wasserstand zu regulieren, derzeit kaum wahrnehmen. So steigt der Pegel flussabwärts eben. Somit ist man drei Wochen in Verzug mit den Baumaßnahmen, arbeitet aber jetzt mit Hochdruck am Projekt. Derzeit ist man mit viel Einsatz und Stahlbeton dabei, das nördliche Ufer zu befestigen. Das alte Pflaster bei der Bootseinsetzstelle wurde abgetragen, aber aufbewahrt, um es später wieder einzubauen.
„Weil die Baufirma die Verzögerung nicht zu vertreten hat, wurden ihr drei Wochen mehr bewilligt, und man hat den 21. Mai als neuen Termin ins Auge gefasst“, berichtete Bürgermeister Maximilian Beer gegenüber Oberpfalz-Medien. Auf der Ortsseite wird eine neue Laterne gesetzt, dazu ein Schaltkasten installiert, der zur Steuerung der LED-Leuchten auf dem Brückengeländer dient. Auch auf der Südseite beim alten Sportplatz wird fleißig gearbeitet und planiert, doch kann hier die Rampe vorerst nur provisorisch gebildet werden, weil ein zweiter Durchlass nötig wird, um das Hochwasser ableiten zu können. Diese Maßnahme wird im Zuge des gesamten ökologischen Umbaus erfolgen und aufwendig sein, finanziert durch das Wasserwirtschaftsamt.
„Bis zum offiziellen Einweihungstermin im Rahmen des Marktfestes am 10. Juni wird die eigentliche Brückenbaustelle fertig und abgeschlossen sein, sodass den Feierlichkeiten nichts im Wege stehen wird“, betont Bürgermeister Beer. Zusammen mit dem Geschäftsleiter der VG Neunburg, Jürgen Steinbauer, und dem planenden Ingenieur Florian Fleischmann besprach er die weiteren Arbeiten im Rahmen des wöchentlichen Baustellen-Termins mit der Baufirma und den Fachstellen.













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