21.10.2019 - 14:36 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Handlungsbedarf am Schwesterngrab

Markt gibt Renovierung in Auftrag - Lockere Platten und schlechter Allgemeinzustand

Bürgermeister Maximilian Beer und Bauhofvorarbeiter Anton Köppl besichtigten mit Kirchenpfleger Hans Dammer das renovierungsbedürftige Schwesterngrab auf dem Schwarzhofener Friedhof.
von Externer BeitragProfil

Auf dem Friedhof in Schwarzhofen befindet sich das Grab der "Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau". 1836 bezogen Arme Schulschwestern auf Anregung des aus Schwarzhofen gebürtigen Obermedizinalrats Johann Nepomuk von Ringseis Teile des 1802 säkularisierten und aufgelösten ehem. Dominikanerinnenklosters. Die Ordensgründerin Theresia Gerhardinger errichtete darin die erste Filiale des neuen Ordens und eine Mädchenschule und zeitweise auch eine Handarbeitsschule.

1974 wurden die Armen Schulschwestern aus Schwarzhofen abgezogen und der Markt Schwarzhofen erwarb den im Eigentum des Ordens stehenden südlichen Teil des Klosters. Mit dem Kauf des Kloster-Anteils der Armen Schulschwestern übernahm der Markt Schwarzhofen auch die Pflicht, sich um das Schwesterngrab am Friedhof zu kümmern. So erfolgt der Unterhalt und die Bepflanzung des Grabes bis heute durch den Markt. Vor kurzem sind beim Schwesterngrab die zwei Platten mit den Goldbeschriftungen der verstorbenen Schwestern herausgefallen, und eine weitere Platte hat sich gelockert.

Da die Wand des Grabes allgemein in einem schlechten Zustand ist, wird der Markt die komplette Sanierung des Wandbereiches des Grabes vornehmen lassen. Im Zuge der Sanierung wird die verblasste bzw. verwitterte Goldschrift erneuert werden.

Der Markt Schwarzhofen informiert darüber, dass für die Renovierung der Schwesterngräber nach erfolgter Ausschreibung bereits ein entsprechender Auftrag an die Firma Fischer aus Prackendorf vergeben wurde. Je nach Witterung erfolgen die Reparaturen im November dieses Jahres bzw. nach der Frostperiode im Frühjahr 2020. Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens der Firma ist die Durchführung der Arbeiten vor Allerheiligen leider nicht mehr möglich.

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