03.01.2020 - 16:53 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Kirchenchor Schwarzhofen überzeugt bei Konzert

Bei der Andacht zu Neujahr bekommt die Orgel Konkurrenz. Trompete, Klarinette, Geige und Chorsänger sorgen für ein Klangerlebnis, das im Nebeneffekt Bedürftigen im Sudan zugute kommt.

Bläser im sakralen Raum: Auch dieser Betrag überzeugte die Zuhörer in Schwarzhofen.
von Adolf MandlProfil

(mad) Über regen Zuspruch freute sich an Neujahr der Kirchenchor Schwarzhofen bei der kirchenmusikalischen Andacht in der Pfarrkirche. Die Besucher wurden für ihr Kommen reichlich belohnt mit geistliche Musik und besinnlichen Texten. Mit von der Partie war der Altendorfer Männerchor unter Leitung von Maria Meyer, begleitet an der Orgel von Adolf Scharf.

Angelika und Hans Wiendl aus Fischbach steuerten mit Klarinette und Geige ansprechende Musikstücke bei. Imponieren konnte auch ein Bläser-Quartett aus Neunburg. Herbert Hauser (Trompete), Eva Käsbauer (Trompete), Michael Heinrich jun. (Posaune) sowie erstmals Andreas Königsberger (Tenorhorn) lieferten einmal mehr überzeugend den Beweis dafür, dass gute Blasmusik sehr wohl auch hervorragend in diesen feierlichen sakralen Raum passt.

Gabi Scharf, die Leiterin des Kirchenchores und Organisatorin warb um Spenden für die Missionsarbeit der Armen Schulschwestern in Neunburg. Oberin Schwester Gabriele informierte, dass der Orden Projekte in Afrika betreut, etwa auch im Südsudan. Pfarrer Markus Urban steuerte eine Geschichte über die Heiligen drei Könige bei. Einen großen Teil des Programms bestritt der Kirchenchor, der in wochenlanger mühevoller Probenarbeit auch neue und anspruchsvolle Stücke einstudiert hatte, darunter auch das bekannte "Transeamus". Ein Lied des Kirchenchors leitete Annemarie Ascherl mit einem Solo ein.

Finaler Höhepunkt war der "Chor der Gefangenen" von Giuseppe Verdi, den Kirchenchor und der Altendorfer Männerchor gemeinsam in beeindruckender Weise intonierten. Gemeinsam beendete man die Festandacht mit dem schönsten aller Weihnachtslieder: "Stille Nacht". Neben Beifall gab es am Ende eine enorme Summe an Spenden: Mit 1984 Euro hatten die Zuhörer die Darbietung und damit auch das Engagement der Ordensschwestern honoriert.

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