Wie ist es um das Wild bestellt? Bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft Schwarzhofen-Schwarzeneck gab Jagdpächterin Marianne Süß einen Bericht über die Situation im Jagdrevier links der Schwarzach. Der Rehabschuss wurde erfüllt. Es wurden sechs Füchse erlegt. Der Hasenbestand ist leider stark zurückgegangen. "Erfreulicherweise ist der Fasanenbestand seit Jahren sehr stabil", so Süß. Es gab in den beiden letzten Jagdjahren, dank erfolgreicher Bejagung, keinerlei Wildschäden durch Sauen und keine Wolfssichtung im Jagdrevier. Das forstwirtschaftliche Gutachten ergab nahezu keinen Verbiss. Der Abschussplan bleibt deshalb unverändert. zukünftig noch viele Jahre so bleiben solle.
Jagdpächter Richard Winderl, gab einen ausführlichen Bericht über die Situation im Jagdrevier "Schwarzhofen, rechts der Schwarzach" ab. Der Abschussplan beim Rehwild wurde zu 103 Prozent erfüllt. Davon waren allerdings 45 Prozent Fallwild. Besonders enttäuschend war, dass bei zwei Verkehrsunfällen weder Polizei noch Jäger informiert wurden und ein Tier erst Tage später bereits verendet gefunden wurde. Ein weiteres Reh wurde schwer verletzt und klagend von Spaziergängern aufgefunden. Des Weiteren gab es zwei Hunde-Risse sowie einen toten, jungen Bock, der gegebenenfalls nach einer Hetzjagd oder einem Autounfall verendet war. In der Nähe des Ziegelhofes gab es im Januar 2021 eine Wolfsichtung per Wildkamera.
Seit etwa zwei Jahren werden entlang des Weges von den Schrebergärten in der Nähe des Trahtweihers zu den Kastanienbäumen in der Wegeböschung Behältnisse mit rohen Fleischabfällen entsorgt. "Das kann so auf keinen Fall hingenommen werden" Im Zusammenhang mit der Gefahr der Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest bat Winderl die anwesenden Jagdgenossen, bei entsprechender Beobachtung sofort die Polizei zu verständigen.
Nach 22 Jahren wurde der langjährige Jagdpächter Richard Winderl verabschiedet. In geheimer Abstimmung wurde das Pachtangebot von Caroline und Jürgen Donhauser angenommen. Donhauser bat die Anwesenden, sich zum Schutz der Kitze rechtzeitig vor der Mahd der Grünflächen mit ihm in Verbindung zu setzen. Durch gute Kommunikation und dem Einsatz modernster Technik sei es möglich, möglichst viele Kitze vor der Mahd zu retten.



















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