10.10.2019 - 13:05 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Prägend für Europas Geschichte

Pfarrer Udo Klösel referiert bei KLB über „Kontinent im Spiegel seiner Heiligen“

KLB-Diözesan-Pfarrer Udo Klösel stellte in Europa wirkende Heilige in Verbindung zur Geschichte des Kontinents.
von Adolf MandlProfil

"Ein Kontinent im Spiegel seiner Heiligen" "Ich bin dabei - und du auch", so begann der -KLB- Diözesan - Pfarrer Udo Klösel bei seinem mit einer Power-Point-Demonstration unterstützten Vortag im Pfarrheim Schwarzhofen am Sonntagnachmittag. Vorausgegangen war eine von ihm eindrucksvoll gestaltete Andacht beim Bildstock von Bruder Klaus - dem Patron der Landvolkbewegung - am Weinberg. Klösel stellte heraus. Dass dieser Satz heuer das Motto des Landvolks und auch der KLJB-Gruppen sei. Er erinnerte daran, dass man in Europa nun schon seit über siebzig Jahren in Frieden lebe, so lange wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Der Beginn dieser Periode und der Einigung Europas begann mit der Aussöhnung der früheren Feinde Frankreich und Deutschland. Ein wichtiges Fundament waren dabei der Glaube und christliche Werte. Frühere Päpste gaben Europa sechs Patrone, drei Frauen und drei Männer, darunter der heilige Benedikt.

Dann stellte Pfarrer Klösel eine Reihe anderer Heiliger vor, wobei er jeweils erläuternd eine Landkarte Europas zeigte, auf der die Herkunft bzw. Wirkungsstätte eingeblendet waren. Er nannte zuerst die beiden Apostel Petrus und Paulus. Lydia war die erste Christin, die aus Kleinasien nach Europa kam. Jakobus ist in Santiago der Campostela begraben, eine Fülle von Pilgerwegen führen zu seinem Grab. St. Nikolaus wird in ganz Europa verehrt, auch im Osten bei den Orthodoxen. Lucia wird als Lichtbringerin vor allem in den nordischen Ländern gefeiert. Ebenfalls auf dem ganzen Kontinent wird Martin verehrt. Die iro-schottischen Missionare - besonders Bonifatius als "Apostel der Deutschen" - brachten das Christentum nach Westeuropa. Weiter stellt Klösel noch Franziskus und Nepomuk als prägende Gestalten vor. Man beendete den Vortrag mit einem gemeinsamen "Gebet für Europa", das der italienische Kardinal Carlo Maria Martini geschrieben hat.

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