15.04.2019 - 15:32 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

"Ratschkathln" in Hochform

Zu einem Erfolg wird auch das neunte Bockbierfest des SV Schwarzhofen - diesmal wieder im Pfarrsaal, der gut gefüllt ist. Die große Zahl an Vorbestellungen beruhigt und erfreut die Veranstalter.

Die fünf Schwarzhofener „Ratschkathln“ hatten wochenlang „Material“ gesucht und dann fleißig geprobt, um bei ihrem Auftritt die „Vereinsprominenz“ und andere „Persönlichkeiten“ aufs Korn zu nehmen.
von Adolf MandlProfil
Musikant Thomas Schediwy von der Band „Brenz’nsalzer“ spielte mit Keyboard und Akkordeon.

Zu einem Erfolg wird auch das neunte Bockbierfest des SV Schwarzhofen - diesmal wieder im Pfarrsaal, der gut gefüllt ist. Die große Zahl an Vorbestellungen beruhigt und erfreut die Veranstalter.

Musikant Thomas Schediwy von der Band "Brenz'nsalzer" spielte mit Keyboard und Akkordeon gefällig und unterhaltsam auf und bekam viel Applaus für seine Darbietungen. Da man gleich zwei Bockbiere von verschiedenen Brauereien ("Maxi-Bock" von Rhaner-Bräu und Weizenbock" vom Brauhaus Jacob) anbieten konnte, sprach man viele Geschmäcker an. Natürlich gab es auch andere Getränke, dazu alkoholfreie.

Das "Erscheinungsbild" beim Fest hätte kaum schöner nicht sein können, denn ein Teil der jungen Damen kam im feschen Dirndl, die Burschen in Tracht und Lederhosen - und sie alle boten einen erfreulichen Anblick. Auch die Stimmung war gelöst bis beschwingt und trug wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Da für das leibliche Wohl mit bayerischen Spezialitäten wie Käse, Wurstsalat, "Sauren Zipfln" oder "Obazda" gut gesorgt war, stand einem Erfolg nichts mehr im Wege. Die fleißigen Bedienungen hatten jedenfalls zu tun, um alle Wünsche erfüllen zu können.

Höhepunkt war der Auftritt der fünf Schwarzhofener "Ratschkathln" - diesmal gleich in zwei "Akten" mit einer Pause dazwischen. Sie hatten wochenlang "Material" gesucht und dann fleißig geprobt, um bei ihrem Auftritt die "Vereinsprominenz" sowie andere "örtliche Persönlichkeiten" aufs Korn zu nehmen und kräftig zu "derblecken" - getreu ihrem Motto "gnadenlos, schonungslos, rücksichtslos". Heuer war erstmals Bürgermeister Maximilian Beer anwesend und auch gleich "Zielscheibe" - wenn auch sehr "dezent". Eine große Rolle nahm die neue Parksituation ein. Einmal unterstützte ein langjähriger Spieler - bekannt als "Zirp" - die Damen als "Sänger" und "Musikant". Der häufige Szenenapplaus und heftiger Schlussbeifall belohnte für die Mühen.

Die gute Stimmung hielt noch länger an und der Erfolg macht Mut auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

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